Sew my Style April: Bridgetown Backless Dress

00:00 Mein gewisses Etwas 2 Comments

Ich weiß auch nicht .. seit ich mir letztes Jahr die kleine Auszeit nahm und mal so richtig über den Stellenwert meines Blogs nachdachte, falle ich gefühlt von einem Highlight ins nächste. So oft haben sich in der letzten Zeit kleine Türen geöffnet und wunderbare Bekanntschaften geschlossen.

Über den Blog und das Nähen habe ich tatsächlich zu mir selbst gefunden und kann das hier ungezwungen ausleben. Mittlerweile sehe ich einem Schnitt an, ob und mit welchem Stoff er zu mir passen könnte und welche Änderungen ich vornehmen muss.

Und auch außergewöhnliche Schnitte schrecken mich nicht mehr ab. Ein Backless Dress soll es im April für die Sew My Style Reihe sein? Na dann mal los. Ein schickes Outfit fehlte eh noch in meiner Capsule Wardrobe. Ich konnte mir zwar nicht vorstellen "backless" nach draußen zu gehen, aber was noch nicht ist, kann ja noch werden.

Lara von 1000Stoff schlug mir und Dominique bei unserem Besuch bei ihr im März einen Vintage-Jersey für das Kleid vor. Vor uns lagen wunderschöne Farben. Blau, Türkis und Altrosa. Instinktiv streckte ich mich meine Hand schon nach dem Blauen aus, als Lara mir den altrosafarbenen vorschlug.

Lara hat es halt einfach drauf. Das Altrosa ist tatsächlich absolut meine Farbe.

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Und der Schnitt auch!

Ich mag die Ärmellösung ganz besonders gern. Die fallen schön weit und geben dem Kleid eine gewisse Lässigkeit. Obwohl es mit dem freien Rücken ja eher schick ist.


Ich hab dann auch gleich meine neue Tasche dazu rausgeholt und bin begeistert, wie gut die beiden zusammen passen.


Und auch meine geliebte Jeansjacke durfte sich zu uns gesellen. Ich mag, wie sie dem schicken Kleid eine sportliche Note verpasst, ohne es zu denunzieren.


Und zusammen mit der Tasche ist es einfach das perfekte Outfit für eine entspannte Party an einem lauen Sommerabend.


Kleid
Schnitt: Bridgetown Backless Dress von Sew House Seven
Stoff: Vintage Jersey von 1000Stoff

Jacke
Secondhand

Tasche
Yaluxe Vintage Handtasche *


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Gelb in meiner Capsule Wardrobe

07:17 Mein gewisses Etwas 10 Comments

Bei Selmin dreht sich diesen Monat alles um die Farbe Gelb. „Ich liebe Gelb!“ sagt die, die eigentlich nur Blau und Grau im Kleiderschrank hängen hat. Aber es stimmt, als Kombination zu Grau und Blau finde ich sowohl zarte Rosa- und Minttönen als auch ein blasses Zitronengelb sehr ansprechend.

Leider muss der Farbton wirklich zitronig sein. Geht er zu sehr in Richtung Senf, treten augenblicklich meine Augenringe in den Vordergrund. Bestellungen über das Internet sind da eher russisch Roulette. Denn was auf meinem Bildschirm wie eine Zitrone aussieht, muss es in der Realität noch lange nicht sein. Deswegen kaufe ich mein Gelb am liebsten vor Ort oder lasse mich fachkundig übers Internet beraten.

Wenn es mich dann doch überkommt und ich dem Produktbild glaube, dann kommt auch mal ein senfiges Zitronengelb bzw. ein zitroniges Senfgelb bei mir an. Dieses Mal immerhin in wunderbarer Nosh-Qualität, aber leider trotzdem nicht in dem Farbton, welcher sich direkt unter meinem Gesicht befinden sollte. Und was macht man da am besten? Man näht sich etwas, was sich nicht direkt unter dem Gesicht befindet. So der Plan.

Doch was kombiniert man denn am besten zu Gelb? Ich bin ja eher nicht so der Kontrasttyp, der jetzt zuerst zu einem dunklen Blau gegriffen hätte. Ein helles Grau wäre super, aber auch irgendwie eintönig. Aber Streifen, Streifen gehen einfach immer. Auch als Frau Liese sehr passend und einfach so stimmig zu dem zarten Gelb.


Da ich gerade wieder tief in den Capsule Wardrobe Planungen stecke, möchte ich auch hier wieder vermehrt Gesamtoutfits zeigen. Was ziehe ich Drunter und Drüber und welche Accessoires kombiniere ich. Nebenbei arbeite ich an einer neuen Aufstellung meiner Kleidungsstücke.

Für den gelben Rock mit gestreiften Oberteil wähle ich meine immer wieder bewährte Jeansjacke. Es gibt fast nichts, wozu ich sie nicht tragen würde.


Ich mag das locker leichte und doch feminine sehr.
Im Schrank hängt noch eine dunkelbraune Lederjacke zur Auswahl. Diese wäre mir aber in diesem Fall einfach zu viel Kontrast zum Gelb. Jeans ist da so ein Allrounder für mich. Zu Jeans passt einfach alles.


Und dann fiel mir an den ersten warmen Tagen auf, dass so eine gehäkelte Tasche ja grundsätzlich wunderschön ist, aber bei Temperaturen über 15°C eher deplaziert wirkt. Also machte ich mich auf die laaaaange Suche nach einem passenden Ersatz.

Ich wollte erst selbst nähen, fand aber keinen passenden Schnitt und blieb dann an einer Ledertasche der Marke Yalux im wunderschönen Vintage Stil hängen.


Ich bestellte sie und war auf Anhieb begeistert. Farbe und Form sind genau mein Ding und passen auch zu dem heutigen Outfit perfekt!


In der nächsten Wochen zeige ich Euch dann das zentrale Kleidungsstück meiner Capsule Wardrobe, welches sich wieder wie ein Blitz zu erkennen gegeben hat.

Gelber Rock
Schnitt Frau Antje von Schnittreif
Stoff über Nosh Organics

Gestreiftes Shirt
Schnitt Frau Liese von Schnittreif
Stoff von Mira - kleine Naht ganz groß

Jeansjacke
Secondhand

Und damit hüpfe ich rüber zu den Damen des Me Made Mittwoch.

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Die Komplizin - Kleid mit Tunnelzug

05:50 Mein gewisses Etwas 5 Comments

Ich weiß noch, wie ich damals das erste Mal drüben bei Elke von Dana Lübke las. "Die Komplizin" war mir vorher noch nicht über den Weg gelaufen, hinterließ aber sofort einen bleibenden Eindruck. Während ich das Interview las, musste ich oft schmunzeln. Ja, wir haben den gleichen Blick für das Wesentliche:

"Ich will auch meine Zeit nicht nur im Netz verbringen. Viel lieber sitze ich an der Maschine und nähe."

Auch ich bin ein Social-Media-Muffel. Mir bleibt neben meinem Vollzeitjob und meiner Familie so wenig Zeit für Kreatives, dass ich mich selten überwinden kann, auf alle Eure wundervollen Kommentare zu antworten. Das heißt natürlich nicht, dass ich sie nicht wert schätze - ganz und gar nicht - ich weiß einfach, dass mir dann keine Zeit mehr für den eigentlichen Inhalt meines Blogs bleibt.

Denn würde ich auf alles antworten, könnte ich Euch heute sicherlich nicht Danas neuestes Kleid mit Tunnelzug zeigen.


Auf den ersten Blick ein Kleid wie es sicherlich schon viele gibt. Auf den zweiten Blick seht Ihr:

einen wundervollen Ausschnitt


einen Tunnelzug am Rücken,


 Taschen im Vorderteil

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(und eine tolle Ärmellösung, wenn man denn einen längeren Ärmel näht, als ich es getan habe.)

Es sind tatsächlich die Details, die das Kleid ausmachen. Alles zusammen ergibt es einen lässig, schicken Schnitt, der gerade perfekt in meine Garderobe passt.

Aber ich wäre ja nicht ich, wenn ich nicht doch wieder etwas verändert hätte.
Die kürzeren Ärmel habe ich ja schon erwähnt. Und dazu habe ich das Rockteil auf eine Länge, die handbreit über dem Knie endet, gekürzt. Das ist meine Länge. Alles was drüber hinaus geht, braucht viel Weite oder etwas besonderes, dass man nicht denkt, ich hätte ein Nachthemd an.

Durch den Tunnelzug könnte man auch ein Band ziehen. Oder ein Kordel. Ich habe mich für einen dünnen, dunklen Gürtel entschieden, der sogar durch den Tunnelzug passt. Das ist genau der Kontrast, den ich mir vorgestellt habe. Der wichtige Kontrast zu dem sonst eher langweiligen hellgrauen Baumwolljersey. Der in seiner Schlichtheit genau das ist, was ich gerade brauche. Der Schnitt ist es, der dem Stoff das gewisse Etwas geben soll. Wenn es nach mir ginge, würde ich noch 20 Kleidungsstücke aus diesem Stoff nähen.

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Basicmantel aus Jacquard von Kurt Frowein

07:45 Mein gewisses Etwas 2 Comments

Seit einer Weile schon gibt es die sogenannten Jacquards auf dem Selbermachermarkt. Wohin man schaut, an jeder Ecke tun sich wunderbare neue Designs auf und locken zum Kauf. Ein Ende scheint nicht in Sicht zu sein.

Dabei dachte ich noch vor gut einem Jahr bei Jacquard an dieses unruhige Muster, was mir nie so richtig stehen wollte. Gut, dass Jacquard nur die Sotffzusammensetzung meint und die Auwahl an Mustern sehr viel mehr verspricht, als ich anfangs dachte.

Mein absolutes Lieblingsdesign, weil geometrisch, schlicht und blau, ist der neueste Jacquard von Kurt Frowein. Es gibt ihn natürlich auch noch in anderen Farbkombinationen. Für mich aber war klar, der Blaue muss es werden.


Wenn Ihr ihn nur fühlen könntet. So eine wunderschöne Haptik. Stabil, aber doch weich. Genau richtig für eine lockere Jacke. Dafür hatte ich gleich den Basicmantel von kibadoo im Kopf.


Lang sollte mein Mantel werden. Und das war er zuerst auch.


Aber so ein langer Mantel steht mir tatsächlich so überhaupt nicht. Also kürzte ich und kürzte und endete schlussendlich auf der Länge einer normalen Jacke kurz unter dem Po. Das ist meine Länge.

Aber es fehlt noch etwas. So ganz schlicht, wollte mir die Jacke einfach nicht gefallen. Ich überlegt hin und her und setzte schließlich noch drei Knöpfe aus Omas Knopffundus auf die Blende. Und Taschen brauchte es auch noch. Die normalen Taschen gefielen mir nicht bzw. erschienen mir wenig praktisch, so dass ich mir eigene Taschen überlegte und aufsetzte.


So ist aus dem Basicmantel eine Jacke geworden, die man wahrscheinlich auf den ersten Blick gar nicht als solchen erkennen würde. Aber genau das ist doch das Schöne am Nähen, oder? "Ich näh mir die Welt, wie sie mir gefällt."


Und falls Ihr Euch fragt, was das für ein heller Fleck in der linken unteren Ecke ist. Das ist mein kleiner Quatschkopf. Auf den meisten Bildern war der Papa schneller als sie, aber bei den schönsten, hat sie ihren Blondschopf mit verewigt. Und weil wir ja alle für mehr Realität in der Bloggerwelt sind, darf der Hüpfer heute mit zum Me Made Mittwoch hüpfen.

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Alles Jersey - Shirts & Tops - Shirt mit Ellenbogenpatches

08:02 Mein gewisses Etwas 3 Comments

Steffis Buch - Alles Jersey – Shirts und Tops* - lässt mich einfach nicht los. Es beinhaltet so viele wundervolle Ideen, dass ich einfach ein weiteres Mal zuschlagen musste.

Heute zeige ich Euch ein Langarmshirt mit Ellenbogen-Patches.

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Ich fand den Stoff meines Saunio Cardigans aus dem 1000Stoff-Laden so wunderschön, dass ich ihn mir gleich noch einmal kaufte und schon genau wusste, dass daraus ein einfacher dünner "Drüberzieh-Pulli" werden würde.


Dazu kam mir die Idee aus Steffis gerade recht. So ein einfacher Pulli sieht mit den Ellenbogen-Patches einfach noch schicker aus und bleibt trotzdem schlicht.

Dazu habe ich einfach die linke Stoffseite des Stoffes als Patch genommen und mit einem hellegrauen Overlockstick versäubert. So ensteht ein schöner Effekt.


Die Farbe des Sommersweats ist für mich einfach unschlagbar. Dieses Jeansblau ist genau mein Ding und der Stoff trägt sich ganz wundervoll. Auch die Dicke des Stoffs ist für meine Idee des Drüberzieh-Pullis genau richtig - nicht zu dick und nicht zu dünn.


Für die Form des Pullis habe ich mir das Just another tee von Schneidermeistern dazugenommen, da ich dieses Vokuhila-Ding echt mag.

Die Säume habe ich den Stoff einfach umgeschlagen, um den Kontrast der Patches wieder aufzugreifen. Am Halsabschluss habe ich ein Bündchen aus dem Hauptstoff ebenfalls auf Links angenäht.


Wohin ich auch gehe, der Pulli ist nun immer mit dabei. Sobald es kühler wird, passt er überall drüber und drunter.

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Paro Cardigan

10:56 Mein gewisses Etwas 2 Comments

Der heutige Cardigan ist ein wunderbares Beispiel, warum ich die Bloggerwelt so faszinierend finde. Denn als ich das Coverbild das erste Mal sah, war ich so überhaupt nicht angetan und wusste, nein, das ist kein Schnitt für mich.


Dachte ich.

Dann schaute ich mir all die Designbeispiele von anderen Bloggern an und sah ein Beispiel, dass mir an mir gefallen könnte. Dunkelblau und der Stoff nicht zu leicht. So könnte das was werden.


Mir fiel aber da schon auf, dass die Länge nicht so gut passen könnte. Aber abgeschnitten ist so ein Cardigan ja schnell.

Parallel schrieb mich Madlen von Nostalgia Privatim an, ob ich nicht Lust hätte, einen Ihrer Stoffe zu testen. Ihr Shop ist zwar gar nicht mehr so jung, aber ich bin Ihrer Meinung, er kann definitiv noch bekannter werden. Denn Madlen hat ein ganz tolles Angebot. So toll, dass ich ewig brauchte, mich zu entscheiden.

Am Ende fiel meine Wahl auf einen Swafing Stoff in navy meliert. Ein schöner Baumwolljersey. Nicht zu weich und nicht zu schwer. So stellte ich mir meinen Paro vor und so wurde es auch.

Der Stoff passt tatsächlich perfekt!

linked with CreaDienstag | DienstagsDinge

Und nach dem die erste Länge wirklich so überhaupt nicht gut an mir sah, habe ich gute 13cm abgeschnitten und bin nun überzeugt, dass der Schnitt auch für mich sehr gut tragbar ist.


Ich mag den femininen Touch sehr. Das ist ein schöner Begleiter zur Arbeit oder zu einem Familienfest.


Ich liebe die Bloggerwelt wirklich sehr und freue mich, dass ich mein Tief letztes Jahr so gut überwunden habe. Diese kleinen Freundschaften und Kooperationen sind wirklich so herzerwärmend und motivierend. Nie im Leben würde ich so viel nähen, würden sich nicht überall so kleine Herzensprojekte auf tun.

Deswegen schaut unbedingt bei Nostalgia Privatim vorbei und löst mit dem Gutscheincode NOSTALGIA2017 Euren Rabatt für Erstbesteller ein. Ich mag die Auswahl in dem Shop wirklich gern und freue mich , wenn Madlen viele Neukunden erhalten wird.

Der Schnitt für den Paro Cardigan ist seit dieser Woche im Shop von My little Sewing Dreams erhältlich. Auf Angelas Blog könnt Ihr weitere Designbeispiele anschauen und Eure Version finden.

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Tutorial Bibi&Tina Collegejacke

08:21 Mein gewisses Etwas 3 Comments

Guten Morgen, Ihr Lieben!

Ich durfte mich wieder bei Annika - Nähconnection auslassen und ein weiteres Tutorial online stellen.

Dieses Mal habe ich meinen großen Bibi&Tina-Fans eine Freude gemacht und beiden eine neue Jacke für die wöchentliche Reitstunde genäht.






Wie ich vorgegangen bin, könnt Ihr heute bei Annika - Nähconnection nachlesen.

Viel Spaß dabei!

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#myfallessentials: Finale und Ausblick auf Frühling und Sommer

09:12 Mein gewisses Etwas 4 Comments

Eigentlich wollte ich Euch heute meinen Rückblick auf die #myfallessentials zeigen. Aber als ich alle meine Kleidungsstücke aus dem Schrank geholt hatte, wurde mir klar, dass aus dem Rückblick auch ein Ausblick werden würde.

Im Herbst lege ich meist alle meine Sommersachen im Schrank beiseite, so dass ich nur das sehe, was ich auch wirklich tragen kann. Seit dem letzten Beitrag im Januar hatte sich schon das ein oder andere Frühlingskleidungsstück zurückgeschlichen, so dass ich gar nicht mehr auseinanderhalten konnte, was jetzt nun die reinen #myfallessentials sind. Es hatte sich aber eh nicht mehr viel getan. Es sind lediglich noch zwei Cardigans hinzugekommen

Ich nutzte also die Chance, alle Kleidungsstücke aus dem Schrank draußen zu haben, um mir einen Überblick über meine Frühlingsgarderobe zu verschaffen. Dabei sortierte ich gleich alles, was ich im Frühling/Sommer eher nicht mehr trage, aus. Darunter sind (von oben nach unten):

meine zwei Langarmkleider, der hellblaue Karl, mein Woll-Toaster, die asymetrische Else, meine Flanell-Cheyenne und mein Abendrot Cardigan aus der Wollmischung. Sie liegen nun auf einem separaten Stapel und begleiten mich bestimmt zu dem ein oder anderen Grillen.


Zu meinen zwei Blusen hat sich durch den Sew-Along bei Elke noch eine weitere Cheyenne gesellt. Und meine Möwen-Bluse aus wunderschönem  Double Gauze kam zurück aus der Versenkung. Zugegeben ist sie jetzt für den Frühling arg dünn, aber mit Cardigan schon gut tragbar.

4 Blusen
Dafür befinden sich gerade 22 Kurzarmshirts in meinem Schrank. Winter und Sommer sind nun gemeinsam auf der Stange und ergeben eine recht farbenfrohe Mischung.

22 Kurzarm-Shirts
Dazu kommen noch 6 Shirts, die nur zu Röcken getragen werden können. Diese Shirts sind immer ein wenig kürzer als normal, da meine Röcke höher sitzen. Trage ich sie zur Hose, gehe ich halb bauchfrei. Deswegen hänge ich Röcke und Shirts separat, dass ich genau sehe, was ich zu den Röcken kombinieren kann.

Bei den Röcken sind 2 Jerseyröcke nach dem Schnitt Frau Antje von schnittreif dabei. 2 Baumwollröcke - Libellen und Chambray. Und ein Upcycle Rock mit Blümchen.

6 Rockshirts, 5 Röcke
Für mich ist es tatsächlich sehr wichtig zu sehen, was ich habe. Alle meine Sachen hängen auf einer langen Stange. Sortiert nach Farben und nach Art (Shirts, Blusen, Pullover, Cardigans). So verliere ich nicht den Überblick und kann am besten sehen, was noch zum Kombinieren fehlt.

Für "oben drüber" bleiben:
1 Lederjacke. 1 Jeansjacke. 4 Cardigans. 2 Blazer. 3 dünne Pullover.

6 "Jacken", 3 dünne Pullover
Dazu finden sich noch 3 Jeans (Straight, 2x Boyfriend) in meinem Schrank und 3 Paar Übergangsschuhe, 1 Paar Ballerinas und 1 Paar Sandalen.

Und da stehe ich nun mit der Bestandsaufnahme.

Ganz ehrlich?

Mir gefällt nicht so recht, was ich da sehe. Ich fühle die meisten Sachen nicht an mir. Vielleicht muss ich erst noch so richtig im Frühling ankommen? Mh ..  vielleicht habe ich mich aber auch wieder verändert?

Mir ist gerade nach mehr "gewissem Etwas". Weniger Muster, mehr interessante Schnitte. Weg von diesem Einheitsbrei. Im Herbst/Winter bin ich schon einen guten Schritt in diese Richtung gegangen. Jeden Morgen habe ich mich in meiner Kleidung wiedergefunden.

Nun scheine ich mich wieder auf einem Weg zu befinden. Ich muss wieder definieren, was ich eigentlich tragen möchte. Ein paar Ideen sind schon dabei .. aber noch fehlt das Gesamtbild.

Genau auf so einem Weg befindet sich auch die #myessentials-Reihe. Es ist schwierig, nach Terminplan zu bloggen und immer etwas zu sagen zu haben. Für mich z.B. ist die Capsule Wardrobe auch eher ein Gefühl. Manchmal muss ich Euch unbedingt einen Roman dazu erzählen und manchmal auch eher nicht. Sehr gern mag ich den Weg weitergehen und hier davon berichten. Es wird aber erst einmal keine "Reihe" mehr geben.

Für mich fühlt es sich gerade danach an, 2x im Jahr - Frühling und Herbst - eine Art Bestandsaufnahme zu machen. So wie heute. Und dann davon zu berichten, was aus den Plänen geworden ist. Ganz lose setzt es nicht so sehr unter Druck.

Nach und nach werden heute und in nächster Zeit die Beiträge der anderen Teilnehmerinnen online gehen. Ich freu mich schon drauf!

Steffi von Herzekleid
Marina von Metterlink

Eveline von Frölein Tilia
Elke von EllePuls
Lena von fantantisch

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Shirt mit Spitzenpasse

07:38 Mein gewisses Etwas 10 Comments

Nachdem der akute Shirtmangel in meinem Kleiderschrank noch immer nicht so wirklich behoben ist, werde ich weiterhin in Steffis neuem Buch blättern und mich inspirieren lassen.

Eine Idee, die von Anfang an mein Liebling war, möchte ich Euch heute zeigen.

Ein Shirt mit Spitzenpasse:


Eigentlich hatte ich die Idee einer Ton-in-Ton-Umsetzung. Dunkelblaues Shirt mit dunkelblauer Spitzenpasse. Aber wie es so oft bei Internetbestellungen ist: die königsblaue Spitze war natürlich nicht im gleichen Farbton wie der königsblaue Jersey. Und leider waren die Farbtöne so grundverschieden, dass sie sich einfach nicht kombinieren ließen.

Aber Pläne sind ja bekanntlich dazu da, umgeworfen zu werden .. In der Facebook-Stoffgruppe "Stoff Kamera Liebe" von Bloggerin Susann Caplan ergatterte ich dann einen wunderbaren Spitzenstoff, der schon mit grauer Viskose hinterlegt war.

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Und da es an grauen Stoffen in meinem Regal nicht mangelt, war schnell ein passender Uni-Jersey gefunden.


Zusammen ergeben die beiden eine wunderbare Mischung aus sportlich und chic.


Damit ist ein sehr schön wandelbares Shirt entstanden, welches zur Boyfriendhose aber auch zum Blazer perfekt kombiniert werden kann.


Shirtschnitt nach dem Buch von Stefanie Brugger Alles Jersey – Shirts und Tops*
Spitzenstoff über die Facebook-Stoffgruppe "Stoff Kamera Liebe" von Bloggerin Susann Caplan

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Sew my style - Virginia Leggins

07:16 Mein gewisses Etwas 4 Comments

Ich kann mich nicht erinnern, dass ich jemals zu irgendwelchen Outfits Leggins getragen hätte. Der Sinn einer Leggins hat sich mir lange Zeit nicht erschlossen.

War es kalt, trug ich unter dem Rock Strumpfhosen. War es warm, ließ ich sie weg. Ich fragte mich immer wieder, warum nur, sollte ich Leggins kaufen und tragen?

Und dann erkannte ich es: Just for fun.


Eine Leggins ist ruckzuck genäht und kann einem schlichten Outfit so richtig eins drauf setzen. Oder sie hält sich dezent im Hintergrund, besticht aber durch einen wunderbaren Stoff.


Meine Virginia Leggins hat beides: einen wunderbaren Stoff und das gewisse Etwas.


Das Muster und die Haptik des Stoffes sind einfach grandios. Ich habe selten etwas weicheres und interessantes gefühlt. Mit dem blauen Unterton passt sie perfekt zu meinem Kleiderschrank.

linked with CreaDienstag, Handmade on Tuesday
Man könnte meinen, ich wäre nun angefixt. Denn direkt nach diesen Bildern bildeten sich in meinem Kopfkino weitere Ideen, in welchem Formen und Farben noch weitere Leggins bei mir einziehen sollten.

Am liebsten mag ich den Gedanken, mir zur Leggins noch eine kurze Jeanshose zu nähen - so, wie es Dominique von kreamino heute zeigt. Vielleicht bin ich ja mutig und nähe mir noch eine Leggins aus dem rosafarbenen Stoff?


Schnitt: Virginia Leggins von Megan Nielsen Pattern
Stoff: über 1000Stoff

Der Stoff wurde mir von Lara - 1000Stoff - zur Verfügung gestellt. Dies beeinflusst nicht meine persönliche Meinung!

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Alles Jersey - Shirts & Tops

05:10 Mein gewisses Etwas 12 Comments

Ich bin ja echt der Meinung, in den Zeiten der Blogs und von Pinterest braucht es keine Nähbücher mehr. Es gibt so unendlich viele Schnitte und Tutorials und Tipps in den Weiten des Internets, das könnte kein Buch so zeitlos einfangen.

Und doch besitze ich alle Bücher von Lotta Jansdotter. Warum? Weil sie wunderschön sind und mich so unendlich inspirieren. Immer wieder nehme ich ihre Bücher aus dem Regal. Dazu eine Tasse Kaffee und schon bin ich gefühlt in Skandinavien und lebe das tiefe Hygge.

Ebenso ergeht es mir mit den Büchern von Stefanie Brugger alias Herzekleid / Fabelwald. Selten habe ich solch eine Vielfalt in Büchern erlebt. Es ist tatsächlich nicht übertrieben, wenn auf dem Cover von über 500 Oberteilen die Rede ist.


Steffi liefert in ihrem zweiten Buch eine Grundausstattung an Basic-Schnitten, die sie dann mit unendlich vielen Details immer wieder anders interpretiert. Hier kann man wirklich sagen, dass für jeden etwas dabei ist.


Schon allein diese Vielfalt wäre ein guter Grund das Buch zu kaufen. Aber das wäre nicht Steffi, wenn das Buch nicht noch mit allerlei Techniken daher kommen würde. Über eine kleine Stoffkunde ..


.. bis hin zu vielerlei Techniken und Tipps, ist meiner Meinung nach alles im Buch enthalten, was man braucht, um sich seine Lieblingsshirts genau so zu gestalten, wie man es sich wünscht. Ich bin wirklich der Meinung, dass man, hat man einmal das Buch gekauft, nie wieder einen anderen Schnitt kaufen muss.


Und wisst Ihr, was ich besonders an Steffis Büchern schätze? Die Art, wie sie den Leser spielerisch einen Schritt weiterbringt. Hier wird nicht nur einfach ein Schnitt X genäht. Hier geht es darum, wie ein Schnitt aufgebaut ist und wie man ihn nach seinen Wünschen anpassen kann. Man bekommt mit den wunderbar passenden Grundschnitten und den Inspirationen ein Werkzeug in die Hand, selbst aktiv zu werden und über den Tellerrand hinauszuschauen.

Genau das stelle ich mir unter einem guten Nähbuch vor, für welches ich eine unbedingte Kaufempfehlung ausspreche!

Bevor ich mich entscheiden konnte, welche Variante ich wie nähe, ist ganz schön viel Zeit vergangen. Irgendwie wollte ich alles ausprobieren. Schnitte untereinander kombinieren. Techniken ausprobieren. Ich war schon von der ersten Seite an angefixt und musste dann erst einmal eine Liste anlegen, was ich alles nähen möchte.

Am Ende habe ich mir 3 Modelle ausgesucht. Eines davon möchte ich Euch heute zeigen.

Tokio sprach mich vor allem wegen der Wickeloptik an. Ich mag die schlichte Eleganz solcher Shirts. Sie haben eine gewisse Weiblichkeit und können doch auch sportlich getragen werden.

Ich hatte aber ein eher schmaleres Shirt im Kopf. Und ich wusste, dass ich im Vorderteil einen Bruch brauchen würde und dass die Überlappung der Vorderteile nicht über die gesamte Shirtbreite gehen sollte.


Ich entwarf mit den Schnitten im Buch einfach genau das Shirt, welches ich im Kopf hatte. 3/4 Arm bzw. kurzer Arm für den nahenden Frühling und schön schmal geschnitten.

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Absolut mein Stil mit dem gewissen Etwas.


Wusstet Ihr eigentlich, dass ich alle Schnitte anpasse(n muss)? Meist braucht es mehr Taille oder mehr Länge. Egal was, es passt passt tatsächlich nie 100%. Vielleicht bin ich auch zu perfektionistisch? Oder eben einfach individuell?

Steffis Schnitte musste ich auch auf meine Belange anpassen. Das war für mich keine Überraschung, denn wie soll es jemals einen Schnitt geben, der allen Menschen perfekt passt?

In den nächsten Wochen zeige ich Euch dann nach und nach die anderen Modelle. Die sind alle ganz anders und basieren doch auf den gleichen Grundschnitten.

Steffi sammelt auf ihrem Blog die anderen Beiträge der Blogtour und gibt damit einen wunderbaren Überblick, was mit diesem Buch alles möglich ist. Erwerben könnt Ihr es z.B. über Amazon: Alles Jersey – Shirts und Tops*.

Der hellblaue Baumwolljersey wurde mir von stoffe.de zur Verfügung gestellt.

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