Bereit fürs Business mit Lola von schnittchen

07:35 Mein gewisses Etwas 9 Comments

Da wollte ich gestern Abend noch schön entspannt einen tollen Post zu meiner neuen Shirt-Strickjacken-Kombi schreiben und dann steht da das süße kleine Wesen. Hustet. Ein bisschen warm und anhänglich. Für mich klar, dass der Laptopdeckel zugemacht wird und ich mich zu meinem Baby kuschle.

Dann eben jetzt ein neuer Versuch.

In der Vorbereitung auf das Nähcamp schaute ich mir alle meine Stoffe an. Ich plante für jeden Stoff ein konkretes Projekt, da ich ja den passenden Schnitt mit hätte nach Berlin nehmen müssen.

Schon länger lagerte der wunderschöne Softtouch von Lillestoff bei mir im Regal. Wartend auf etwas ganz tolles. Das macht übrigens fast jeder Stoff bei mir und fristet damit schon mal länger sein Dasein als Stoffleiche. Jeder einzelne ganz sehr geliebt, aber eben nicht verarbeitet.

Jedenfalls stieß ich bei meinen Plänen auf den wunderschönen Strickjackenschnitt "Lola" von Schnittchen. Dieser Schnitt zog mich magisch an und musste einfach probiert werden. Obwohl ich zugeben muss, dass ich nicht ganz sicher war, ob mich das Ergebnis überzeugen würde.



Wie so oft in letzter Zeit, war diese  Befürchtung unbegründet.

Die Strickjacke ist absolut mein Ding!! Sie ist leger, aber aber auch schick. Genau so, wie ich es brauche. Denn so sieht auch ein unaufgeregter einfarbiger Stoff einfach grandios aus.

Vor allem die Rückseite hat es mir angetan. Der Schnitt ist hinten kürzer als vorn und in der Seitennaht versteckt sich eine schicke Falte. Der Verlauf ist ähnlich wie bei TanteHertha. Ein wenige asymetrisch, aber trotzdem gerade. Irgendwann finde ich dafür auch mal noch ein Wort ..


Drunter trage ich mein neues schlichtes Shirt mit diesem wundervollen Lochmuster. Ich liiiiiebe es. Aber den Stoff leider nicht. Er ist so ein Diva in der Verarbeitung. Am Ende ließ er sich nur mit Framilonband zähmen ..

Ach, ich liebe liebe liebe dieses Outfit! Das werde ich nächste Woche an meinem ersten Arbeitstag in der neuen Firma tragen.


Und hüpfe ich reichlich spät doch noch zum RUMS.

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Schnitt: Lola von schnittchen
Stoff: Stofttouch in dunkelblau von Lillestoff - leider schon ausverkauft
Ruckzuck in max. einer Stunde genäht.

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TanteHertha - meine Heldin für den Frühling

09:02 Mein gewisses Etwas 16 Comments

Immer wenn ich auf der Straße so eine schöne großgewachsene schlanke Frau mit einem Oversize-Pullover und Stiefeln sehe, bekomme ich leuchtende Augen. Ich mag diesen Stil so so gern und würde mich am liebsten nur so kleiden.

Und da kommt schon das große Aber. Wenn es zu kastig wird, kann ich es einfach nicht tragen. Wenn die Taille nicht annähernd zu erkennen ist, seh ich sofort aus wie in einem Sack.

Ständig schaue ich nach passenden Schnitten und bin so oft enttäuscht.

Zum Glück gibt es so tolle Menschen wie Bine von echtknorke. Sie hat einfach ein Händchen für Schnitte mit dem gewissen Etwas. Schon von ihrem Turnbeutel "OnkelKorke" war ich total begeistert. Als sie dann die ersten Bilder von ihrem neuen Oberteil "TanteHertha" zeigte, war nicht ich gleich hin und weg.

Wer jetzt denkt, na, was soll denn an dem Pullover besonders sein, es gibt doch schon soooo viele Schnitte auf dem Markt, der irrt sich gewaltig.



Das ist wirklich der erste Oversize-Pullover, der auf Taille geschnitten ist. Und das allein durch die assymetrischen Seitennähte. Keine Ahnung, wie Bine auf diese Idee kam, aber sie ist großartig!!


Es ist so so angenehm, den Pullover zu tragen. Mit einem feinen Strick, wie diesem hier, fällt er ganz wunderbar weich und sieht doch nicht aus wie ein Sack.


Ich mag auch die Silhouette von hinten. Der Pullover liegt ein bisschen auf dem Po auf, ohne, dass es spannt oder zieht.


Mein perfekter Begleiter für das April-Wetter. Da ist es fast ein bisschen schade, dass es bald wärmer wird und ich dann so gut wie nichts Langärmeliges mehr trage. Aber vieleicht geht die Tante auch mit kurzen Armen?? Ich glaub, das muss ich probieren.

Nun hüpfe ich reichlich spät noch schnell zu den Damen vom MeMadeMittwoch und nehme mir eine große Portion Inspiration für die nächsten Nähprojekte mit.

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Schnitt: TanteHertha (schaut Euch unbedingt auch den Schnitt zu Turnbeutel OnkelKnorke an)
Stoff: vom örtlichen Stoffdealer

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Das NähCamp und die Ella

06:35 Mein gewisses Etwas 25 Comments

Hattet Ihr eigentlich über Instagram mitbekommen, dass ich es dieses Jahr im dritten Anlauf, nachdem erst das Baby zu klein und dann zu krank war, endlich zum NähCamp nach Berlin geschafft habe? Ich hatte mir große Mühe gegeben und so gut es ging #livevomnähcamp2016 berichtet.

Selten war ich so aufgeregt, das kann ich Euch sagen. Ich hatte keine Ahnung, was mich erwarten würde und wie sich die Gruppe, die sich ja zum Teil nun schon zum dritten Mal trifft reagieren würde. Aber natürlich war alle Sorge unbegründet. Schon beim Abendessen am Freitag setzte sich spontan Jenny von buxsen zu uns an den Tisch und fing einfach an mit mir zu quatschen. Meine Liebe, das war so was von großartig und gab mir das passende Selbstbewusstsein, auch einfach NähCamp-Teilnehmerinnen anzuquatschen und so zu tun, als ob wir uns schon ewig kennen. Manchmal taten wir das ja tatsächlich auch schon über die Blogs.

Schon am Freitag ging ich mit einem seeligen Gefühl viel zu spät ins Bett und genoss am Samstag und Sonntag wirklich jeden einzelnen Augenblick. Wenn es hofft heißt "nähen verbindet", kann ich das nun dick und fett unterstreichen. Ja, das ist so. Am liebsten hätte ich am Sonntag den ganzen Haufen mit nach  Haus genommen und in meinen Freundes- und Bekanntenkreis aufgenommen. Ich hatte wirklich das Gefühl, dass ich mit jedem Teilnehmer Kontakt hätte halten können. Besser geht nicht!

Das heutige Outfit mit dem Schnitt Ella von Pattydoo widme ich dem NähCamp, da ich es wohl ohne eine bestimmte Begegnung dort, nicht so schnell, wenn überhaupt, genäht hätte.

Ich weiß gar nicht mehr, wie das alles kam, aber wenn ich mich recht erinnere, hat Jenny von buxsen ein Kleid nach dem Schnitt Ella von einem der Teilnehmerinnen abgekauft und lief damit freudestrahlend durch die Räume. Das war meine Chance, das Kleid mal schnell zu probieren und zu schauen, ob mir der Schnitt stehen würde. Tja, perfekt, würde ich sagen. Also stand schnell fest, dass das eines meiner nächsten Nähprojekte werden würde.

Für das nächste NähCamp mache ich den Vorschlag, dass doch jede Teilnehmerin ihre drei selbstgenähten Lieblingskleidungsstücke mitbringt, die man dann einfach mal probieren kann. Manchmal hilft das, um die Proportionen besser wahrnehmen zu können.


Mein Plan stand nun fest und durch Zufall, erschienen zur gleichen Zeit die neuen Birch-Stoffe und zogen in die Eulenmeisterei ein. Ich hatte wieder das große Glück, mir einen Stoff auszusuchen und wusste, dass daraus unbedingt die Ella werden musste.

Und schaut mal, wie gut mir die graue Wand hinter mir steht. Spätestens jetzt sollte mir bewusst sein, das Grau einfach DIE Farbe für mich ist. Meine Gesichtsfarbe sieht hier mal nicht aus, wie der einer Leiche, im Gegenteil, ich wirke total frisch und braun. Das wird nun häufiger mein Platz zum Fotografieren werden.


"Wink Pond" ist es dann geworden. Der passt so wunderbar zu meinen dunkelblauen anderen Sachen. Der Jersey fällt ein wenig schwerer und ist wie gemacht für den schön weit ausgestellten Rock der Ella.


Natürlich darf auch hier der dünne Taillengürtel nicht fehlen. Ich suche noch immer einen in Dunkelblau ........



Und so sieht es aus, wenn die Sitzgelegenheit der Fotografin plötzlich merkwürde Knackgeräusche macht und droht zusammenzubrechen.



Ich glaube, die Ella wird mich durch den Frühling begleiten. Sie gefällt mir wirklich so so gut, dass ich schon jetzt zig andere Varianten im Kopf habe.

Damit hüpfe ich endlich einmal wieder zum MeMadeMittwoch und bin gespannt auf all die anderen genähten Sachen.

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Bademantel lillesol No. 6

08:31 Mein gewisses Etwas 4 Comments

Auch, wenn ich der Meinung bin, ich nähe lieber selbst, als dass ich zu Dumping-Preisen Kleidung für mich und meine Familie kaufe, gibt es doch immer wieder  Projekte, bei denen ich wirklich überlege, ob sich der Aufwand lohnt.

Dann fange ich an lokal und global nach schönen Varianten zu suchen und lande spätestens nach 10min bei dawanda und anderen Stoffanbietern, weil mich das Angebot einfach nicht überzeugt.

Die Bademäntel meiner zwei Mäuse ist da ein gutes Beispiel.

Ostern stand vor der Tür und damit die Frage, was könnten die beiden Sinnvolles bekommen. Auch bei uns gibt es zu diesem Anlass eher etwas Kleines. Gibt es aber Bedarf, wie in diesem Fall die Bademäntel, dann verbinde ich das sehr gern.


Meine zwei Hüpfer lieben es stundenlang in der Badewanne zu spielen und würden auch danach am liebsten nackig durch das Haus springen. Im Winter wurde ihnen dann aber schnell bewusst, wie kalt es doch nach einer schönen warmen Badesession sein kann. Und gleich in die Sachen schlüpfen ist ja voll blöd ..

Die Freibadsaison ist auch schon absehbar, ok, tollste Mama der Welt, die ich bin, begab ich mich auf die Suche. Wie gesagt, war schnell klar, dass ich etwas nähen würde. Und schlau wie ich bin, entschied ich mich gleich für das Kombipaket von lillesol&pelle, denn es wird nicht mehr lang dauern, bis ich mir auch noch einen Bademantel nähen möchte.

Ich wählte bei beiden eine Nummer größer, dass wir vielleicht auch noch im nächsten Jahr etwas von den Mänteln haben. Zusätzlich verlängerte ich die Arme.

Wenn der Schnitt dann einmal geklebt ist und man den fusseligen Zuschnitt überstanden hat, sind die Bademäntel ruckzuck genäht.Vorderteil. Rückteil. Kapuze. Zwei Ärmel. Dazu die kontrastfarbene Blende und fertig. Ich lehn mich jetzt mal weit aus dem Fenster und würde behaupten, dass man ohne Overlock mit Frottee nicht so viel Freude hat. Die Kanten müssen schon wirklich gut versäubert sein. mein Nähzimmer konnte ich jedenfalls danach erst mal gründlich saugen, da sich der Frottee überall verteilt hatte.

Den Frottee habe ich bei dawanda gekauft. Der Shop heißt "Blaue Hummel". Welche wundervoller Name und welch herzlicher Kontakt <3 Und solltet ihr Euch für die Stoffe entscheiden, dann beachtet, die tolle Breite von knapp 180cm. Damit braucht ihr weniger als im ebook angegeben!

Klick
Ich liebe die Ähnlichkeit der beiden Mäntel, ohne dass sie haargenau gleich sind. So sieht man, dass die beiden zusammengehören und trotzdem bleibt jede individuell. So wie ich es mir auch für die beiden im Leben als Schwestern wünsche.

Klick
Dieses Bild musste einfach noch sein. Es gibt kaum ein treffenderes, um die beiden zu beschreiben. Meine Große, die strukturierte Vernünftige und mein kleines blondes Wesen, die so ungezwungen ihren Weg geht und schon jetzt eine ganz eigene feste kleine Persönlichkeit ist.


Wenn ich die beiden stundenlang in ihren Bademänteln sehe, wird es wohl nicht mehr lang dauern, bis ich mir aus diesem wundervollen Frottee selbst noch eine Variante für daheim und unterwegs nähe. Ich meine gelesen zu haben, dass das ein schönes dunkles Blau ist, dann würde es ja super passen.

Morgen zeige ich Euch dann meine erste Ella von Pattydoo aus wunderschönstem Birch-Jersey! Schaut unbedingt vorbei ..

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Frühlingshafte Pusteblumen

06:50 Mein gewisses Etwas 21 Comments

Sobald die Temperaturen über 10°C steigen, sind meine geliebten Jeans plötzlich viel zu warm und meine Beine rufen laut nach Luft. Kennt Ihr das?

Ich freue mich jedes Jahr auf diesen Moment, denn dann kann ich all meine leichten Röcke und Kleider aus dem hinteren Teil des Kleiderschrankes hervorholen. Mit einem Mal sind da wieder ganz andere Outfits möglich und alles wirkt viel lebendiger und frischer.

Schon lange wollte ich mir ein Elsenkleid nähen. Und wie es oft so ist, sah ich den Pusteblumen-Jersey bei Staghorn und wusste gleich, dass wird ein schönes Frühlingskleid.

linked with RUMS
Bei Kleidern brauche ich immer ein kleines Highlight auf Hüfthöhe. Einen Bruch zwischen Oberkörper und Beinen. Sonst sehe ich schnell wie ein Waschweib aus.


Aber so gefällt es mir dann wirlich extrem gut und wird auch fast ständig getragen.


Nun die Frage nach den Übergansschuhen stellt sich jedes Jahr. Es gibt natürlich Schuhe, die ich dazu trage, aber so wirklich überzeugt bin ich nicht. Meist wechsle ich dann ganz schnell auf nackte Beine mit Ballerinas oder Sandalen.


Welche Schuhe tragt Ihr am liebsten im Frühling mit Strumpfhose oder Leggins?

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Nähblogger für Flüchtlinge Teil II

09:12 Mein gewisses Etwas 1 Comments

Die Nähblogger für Flüchtlinge gehen in die nächste Runde.

In der ersten Runde stellte das große Mädchen ihr geliebtes Vogel-Kleid zur Verfügung. Diesmal holte sie den tollen Ankerrock, der sich so wunderbar zum Drehen eignet, hervor und gab ihn zur Versteigerung frei. So ein tolles kleines, großes Mädchen.




Mir bleibt gerade keine Zeit für viele Worte, außer: Ich würde mich sehr freuen, wenn die Aktion auch dieses Mal wieder ein so toller Erfolg werden würde.

Hier kommt Ihr zu der offiziellen Seite und zu all den anderen, ganz wundervollen Artikeln.

Ich bin schon soooooo gespannt, welcher Betrag am Ende erzielt wird!

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