Filigree Double Zip Pouche oder ob ich jemals eine Taschennäherin werde?

07:15 Mein gewisses Etwas 3 Comments

Ganz zu Beginn, als ich mit 15/16 Jahren aktiv begann, mich mit der Nähmaschine auseinanderzusetzen, nähte ich Taschen. Vorzugsweise Umhängetaschen im Messenger-Stil. So etwas gab es damals nicht und ich sah meine Chance im Selbermachen. Die Taschen bestanden aus einfacher Baumwolle und hielten nie, dass was sie versprachen. Es fehlte einfach nur die Einlage und jemand, der mir das erzählen konnte. So labberten sie, was das Zeug hielt und schafften es nicht in meinen Alltag.

Nach der kreativen Ruhepause dachte ich dann auch erste einmal nicht mehr an Taschen. Mir war es wichtiger, Kleidung zu nähen und zu tragen. Es entwickelten sich mit der Zeitganze Outfits zu denen natürlich auch eine passende Tasche gehört. Doch eine Tasche zu finden, die meinen Erwartungen entspricht, kostet entweder ein Vermögen oder ist schlichtweg nicht existent. Also machte ich mich auf die Suche nach passenden Schnittmustern. Aber auch da konnten meine Erwartungen nicht erfüllt werden.

Im Juli letzten Jahres kopierte ich einfach eine Tasche von Frau Tulpe (klick), die kein Schnittmuster hatte, aber irgendwie gelang. Sie begleitete mich sehr sehr lang bis sie einfach nicht mehr zu meinem Stil passte. Dann fand mich Onkel Knorke und ein weiterer Turnbeutel. Beide trug ich sehr sehr gern und trage sie auch weiterhin.

Kleine Taschen hingegen haben mich noch nie interessiert. Als dann Annika von Nähconnection von Ihrer Taschenreihe erzählte, war ich wenig begeistert. Was sollte ich denn mit so einem Täschchen?


Nach und nach trudelten die ersten Designbeispiele ein, bis mich plötzlich der Ehrgeiz packte. Ich suchte mir das Filigree Doppelreißverschlusstäschchen aus und schnitt ein lang gehegten Birch-Canvas aus der Eulenmeisterei an. Wäre doch gelacht, wenn ich nicht auch so ein hübsches Täschchen hinbekommen würde.


Zuerst fiel es mir unheimlich schwer, mich auf den Taschen-Jargon einzulassen. All diese Maße und alle die vielen Nähte. Puh.

Und dann war sie da plötzlich wieder: die Einlage. Die ich natürlich nicht zu Hause hatte, aber trotzdem nähen wollte. Also quiltete ich und gab der Tasche damit den nötigen Stand. Nach einem nicht ganz so optimalen Tag und einem Glas Wein genau der richtige Weg, um sich wieder auf das Wesentliche zu konzentrieren.


Mein Täschchen ist bei weitem nicht perfekt, aber es hat großen Spaß gemacht, es zu nähen. Hier gibt es mindestens schon zwei Anwärter, die genau wissen, was sie da alles reinpacken würden.


Da bleibt für mich jetzt die Entscheidung entweder noch eines zu nähen und die Mädchen zu beglücken oder meine Filigree ganz für mich zu behalten. Ich tendiere zu zweiterem.

Wer nun auch Lust auf das Täschchen bekommen hat, beeilt sich am besten und hüpft sofort rüber zu Annika. Auf Facebook könnt ihr noch an der Party teilnehmen und tolle Komplettpakete gewinnen. Im Shop gibt es die Taschen-Schnitte nur noch diese Woche zum Einführungspreis.

Ganz besonders mag ich Euch das Komplettpaket ans Herz legen. Darin vereinen sich noch weitere Sew-Sweetness-Taschenschnitte zu einem unschlagbaren Preis.

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Kommentare:

  1. Wieso die Frage ob du Taschennäherin wirst? Du bist es schon, hast ja eine genäht ;-) Und eine richtig schöne!
    Liebe Grüße,
    Lee

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  2. :-D ich mag dein Filigreetäschchen total. Die Birch Vögelchen sind einfach immer klasse und dann auch noch in einer so schönen Tasche? Unschlagbar.
    Liebste Grüße Dominique

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  3. Ich find, dass hast du auch als Nicht-Taschennäherin toll hinbekommen. Und perfekt oder nicht, darauf kommt's schließlich nicht immer an. Solang man Spaß beim Nähen hat und danach etwas mit Liebe gemachtest in Händen hält, haben wir unseren "Job" erfüllt, oder?

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