RUMS im Linden Sweatshirt

06:20 Mein gewisses Etwas 14 Comments

Kennt Ihr das? Man sieht einen Stoff und weiß augenblicklich, mit welchem Schnitt man ihn kombinieren mag? Passiert mir zugegebenermaßen nicht ganz so oft. Aber wenn, dann passt es.

So erging es mir diesem herrlichen Stoff von Stoff&Stil. Als ich mir den Strickstoff vom gestrigen Hoodie kaufte, wanderte dieser gleich mit in den Warenkorb und war schon da bestimmt, ein Linden Sweatshirt zu werden. Daran, dass der Stoff gar kein Sweat war, störte ich mich nicht.

Das Linden Sweatshirt ist ruckzuck genäht. Am längsten hat wirklich das Zusammenkleben des Schnittes gedauert.

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Ganz besonders mag ich die lässige Weite. Mein Saumbündchen könnte zwar einen Ticken enger sein, aber an manchen Tagen muss das genauso sein.

Armbündchen und das Bündchen für den Halsauschnitt habe ich verbreitert. Am Hals mag ich es gern nicht so weit ausgeschnitten und an den Händen, wie gestern schon geschrieben, ein bisschen kuscheliger.


In dieser Kombination für mich perfekt.


Schnitt: Linden Sweatshirt
Stoff: Strick Jacauard Grau Meliert Kariert von Stoff&Stil

Hintern den Kulissen hat mein treuer Begleiter, der Turnbeutel OnkelKnorke, auf mich gewartet. Mittlerweile höre ich ganz oft "Ach, bist Du wieder mit Deinem stylischen Turnbeutel unterwegs!?", da er einfach immer mit dabei ist.


Da der Stoff für noch einen reicht, verlose ich diesen heute im Adventskalender der Eulenmeisterei. Schaut doch mal vorbei. Silvia hat mir zusätzlich noch ein paar Fragen gestellt, die einen kleinen Einblick in mein kreatives Leben geben.

Ganz liebe Grüße
Sindy

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MMM: Hoodie mit Zopfmuster

06:10 Mein gewisses Etwas 33 Comments

Letzten Winter war ich mir sicher: im nächsten Herbst/Winter muss ich stricken lernen, um endlich Strickpullover und -jacken nach meinen Vorstellungen fertigen zu können.

So richtig groß war meine Freude nicht. Ich denke zwar, dass auch jetzt schon ziemlich gut stricken kann, ABER es ist einfach nicht mein Ding. Es dauert viiiiiel zu lang und der Fakt, dass man Ende nicht nochmal schnell mit der Nähmaschine drüber gehen kann, wenn z.B. die Taille noch ein bisschen weit ist, macht mich fertig.

Und dann schossen da vor ein paar Monaten wie aus dem Nichts überall diese Vielzahl von Strickstoffen aus dem Boden. Leider vieles meliert, was ich nicht so mag, aber auch z.B. dieser wunderschöne Stoff von Stoff&Stil, den ich ohne groß nachzudenken bestellen musste.


Der Pullover war perfekt für die Temperaturen bis 5°C. Weste drüber und trotzdem schick. Die Bündchen habe ich schön lang gehalten, so dass ich meine Hände darin verstecken kann. Wie hat das meine Mama früher aufgeregt und wie liebe ich es noch heute ...


Der Schnitt ist FrauToni von schnittreif. Ich wollte unbedingt einen Hoodie, der schön leger fällt. Bei FrauToni war ich mir sicher, dass ich das bekomme, was ich mir vorstelle. Der Stoff ist zwar ein wenig zu derb für die Raglannähte und staucht manchmal ein bisschen auf Höhe der Schlüsselbeine, aber das ist ok.

Und nun die große Frage:

Bündchen am Saum. Ja oder Nein? Was denkt Ihr?


Und habt ihr den neuen Hintergrund entdeckt? Bestimmt, oder? Ich bin der Meinung, dass die nette Fotografin hinter der Kamera verpflichtet wird, nun immer Fotos von mir zu machen. Sie hat diese wunderschöne Wand im Garten und ist so lustig, dass ich meine keine Sorgen machen muss, dämlich auszusehen ..

Stoff von Stoff&Stil: Jacquard gestrickt
Schnitt: FrauToni von schnittreif

Und damit verlinke ich mich endich wieder einmal beim MeMadeMittwoch.
Da wird auch gerade wieder das alljährliche Weihnachtskleid im Sew-Along genäht. Es kribbelt mir ja schon ein bisschen in den Fingern. Aber so richtig ist der Funken noch nicht übergesprungen.

Vor allem, da ja bei Jenny alias buxsen auch wieder der Zeitschriften-Sew-Along läuft. Das kleid in der ersten Zeile zweite von links wäre genau mein Ding. Nun fehlt nur noch die Zeit. Die kommt dann vielleicht, wenn ich ab nächster Woche Urlaub habe. #yeahyeahyeah

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Die Else als Lovely Nikolaus Sweater

10:31 Mein gewisses Etwas 24 Comments

Hattet Ihr mitbekommen, wie ich mich vor ein paar Wochen in einen Sweater von Blütezeit Berlin schock-verliebt habe? Bei Instagram hab ich ihn damals gezeigt.

Selten bestelle ich sofort Stoff, wenn ich eine fixe Nähidee habe. Meistens lasse ich den Gedanken wirken und bestelle erst, wenn er nicht mehr weggeht. Vor ein paar Jahren, ganz am Anfang meiner "Nähkarriere" war das noch anders. Da gab es bei Stoffen und Schnittmustern oft Spontankäufe, die ich später bereute.

Mittlerweile passiert das (eigentlich) nicht mehr. Also traute ich mich, den Gedanken nicht wirken zu lassen, sondern gleich zu bestellen. Das Schnittmuster - die Else - hatte ich ja schon.



Als dann Selmin von TeedandGreet mit zwei anderen Bloggerinnen die Aktion Lovely Nikolaus Sweater ins Leben rief, war ganz schnell klar, dass das mein Beitrag werden sollte. Ich hab dann auch die letzten Termine geschwänzt, weil ich ja eh schon wusste, was es werden sollte und ich gerade eh keine Termine einhalten kann.



Und so entstand der Sweater auch erst gestern Abend. Wie sollte es anders sein ..



Aber egal. Wichtig ist, dass er genauso geworden ist, wie ich ihn mir erträumt habe.

Dazu habe ich einfach den Else-Schnitt gekürzt und schräg geteilt. Statt Kapuze wie bei Blütezeit habe ich den Kragen gewählt. Kapuzen sind nicht so mein Ding, habe ich mit der Zeit festgestellt.

Und nun hüpfe ich rüber zu  Selmin und schaue, wer noch alles mitgemacht hat.

Habt einen schönen Nikolaustag!

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Turnbeutel OnkelKnorke

09:08 Mein gewisses Etwas 8 Comments

Taschen kann ja Frau bekanntlich nie genug haben.

Es ist wie mit den Schuhen. In einer idealen Welt hätte ich zu jedem Outfit die perfekten Schuhe und die perfekte Tasche. Dabei kommt es nicht auf die Vielfalt an. Bei mir steht Qualität und Aussehen an erster Stelle.

Und genau da beginnt es kompliziert zu werden.

Bei Schuhen scheitere ich in 95% der Fälle an mindestens einem der aufgeführten Kriterien. Und wenn dann Aussehen und Qualität stimmt, gibt es sie nicht mehr in meiner Größe. Schuhe kaufen ist für mich wirklich Frust. Aber immerhin gut fürs Portmonaie .. Deswegen hüte ich die Schusternähmaschine meines Opas mit Adleraugen. Irgendwann werde ich probieren meine Schuhe selbst zu machen. Dann kann ich Form, Farbe und Qualität selbst bestimmen.

Taschen kann ich ja zum Glück schon selbst nähen. Ich weiß, wo ich schönes Material herbekomme und wie ich es zusammensetze. Fehlt nur noch die perfekte Form. Puh, auch da bin ich schwer zufrieden zu stellen.

Gut, dass es kreative Menschen wie Bine von echtKnorke gibt. Schon lange bewundere ich ihre selbstgenähten Turnbeutel mit den wunderschönen Schriftzügen (Shop).

Nun gibt es den Schnitt dazu OnkelKnorke endlich in Bines Shop zu kaufen!!

Für mich ist dieser Schnitt PERFEKT. Genauso stelle ich mir einen Turnbeutel vor.

linked with Handmade on Tuesday

Ich durfte Probe nähen und konnte endlich den wunderschönen Appleseed Canvas aus der Eulenmeisterei vernähen. Kombiniert mit hellgrauem SnapPap für mich einfach unschlagbar.


Es passt alles rein, was reingehört.


Gestern habe ich sogar fast die Inhalt von zwei Adventskalendern darin unterbekommen. Es war ja der 30.11., Zeit, sich mal auf den Weg zu machen. Eine Woche vorher fertig sein, kann ja jeder.

Besonders mag ich den Verschluss. So wunderbar durchdacht. Da kommt kein Langfinger rein. Vielleicht bin ich ja ein Hinterwäldler, aber so hab ich das noch nicht gekannt.


Zum Thema SnapPap:
Ich gehöre zu der "Ich-mach-dich-fertig" Fraktion. Bevor ich das SnapPap verarbeite, zerknülle ich es, wasche es ganz normal in der Waschmaschine und zerknülle es wieder. Damit erhält es eine wunderschöne Struktur und wird auch ein wenig weicher.

Welches ist Euer Lieblings-Taschen-Schnitt?
Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr den in den Kommentaren hinterlasst. Schon so lange suche ich DEN Schnitt für eine normale (nicht-sportliche) Tasche.

Liebe Grüße
Sindy

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Pünktlich zu den frostigen Temperaturen: The Minoru Jacket

00:01 Mein gewisses Etwas 33 Comments

Ohohohoho .. ein Jahr lang lag der Stoff für meine erste selbstgenähte Winterjacke bereit. Ein Jahr lang habe ich auf den richtigen Moment gewartet. Und als ich dann endlich mit dem Zuschnitt anfing, ging alles ganz schnell.

Und hier ist sie, meine erste Minoru Jacket.


Außen habe ich mich für dunkelgrauen Canvas entschieden. Innen für einen hellgrauen Sommersweat. Da ich keine richtige Idee hatte, wie ich die Jacke sonst füttern sollte, dachte ich, dass das ausreichen würde.

Der Canvas ist großartig. Er ht eine besondere Struktur und sieht auch geknittert toll aus. Der derbe Look passt super zu dem Schnitt. Als kleinen Akzent habe ich die Nähte mit einem helleren Garn abgesteppt. Damit wirkt die Jacke nicht zu langweilig.


Für alles was direkt auf der Haut liegt, habe ich mich für den Sommersweat entschieden. Z.B. innen im Kragen, in den Manschetten und in der Kapuze. An diesen Stellen wäre mir der strukturierte Canvas zu "hart" gewesen.


Anders als im Schnitt angegeben, habe ich die Kapuze nicht in den Kragen eingenäht, sondern zwischen Kragen und Jacke. Ich finde, damit fällt die Kapuze viel lässiger Da sie schön groß ist, sieht das richtig toll aus.



linked with RUMS

Eine Jacke ohne Tasche ist definitiv nicht mein Ding. Also folgte ich der Anleitung von Sew Well und setzte seitlich noch welche ein. Auch die Taschen sind schön kuschelig aus Sommersweat.

Mein Fazit:
Der Schnitt ist wirklich toll, So stelle ich mir einen Parka vor.

Trotzdem würde ich beim nächsten Mal noch einige Änderungen vornehmen:

1. Canvas und Sommersweat sind definitiv zu kalt für Temperaturen unter -5°C. Zu diesem Thema muss ich mich noch einmal genauer belesen.

2. Die seitlichen Taschen passen so gar nicht zum Schnitt und tragen genau auf der Seite zu stark auf. Da würde ich lieber aufgesetzte Taschen probieren.

3. Mir ist das Vorderteil zu weit. Das Rückenteil passt sehr gut und liegt figurnah an. Doch vorn ist für mich einfach zu viel Luft.

4. Die Manschetten sind mehr zu weit. Entweder würde ich beim nächsten Mal noch ein zusätzliches Bündchen einnähen oder Manschetten enger nähen.

Ich freue mich so so so so so so so sehr, endlich über meinen Schatten gesprungen zu sein. Das Gefühl nach so einem aufwändigeren Projekt ist einfach nur großartig. Und auch, wenn die Jacke nicht perfekt ist, trage ich sie fast täglich.

Nun möchte ich noch einige andere "große" Projekte umsetzen. Eigentlich ist es gar nicht schwer, man muss nur einfach mal anfangen .. Dazu hat Christinaa eine schöne Aktion ins Leben gerufen:

Unter dem Hashtag #mutzzumehr sammelt sie Projekte, die nicht ganz so leicht umzusetzen waren und die man beim Nähen vielleicht das ein oder andere Mal verflucht hat. Wir sollten öfter allen Mut zusammen nehmen und zeigen was in uns und unseren Nähmaschinen steckt.

Siehst Du das auch so? Dann schau doch mal bei Christinaa vorbei und verlinke dich noch bis zum Ende des Jahres.

33 Kommentare:

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Nähblogger für Flüchtlinge

22:57 Mein gewisses Etwas 4 Comments

Jeden Tag bin ich dankbar .. dass es uns gut geht ..
dass wir gesund sind.
dass wir Arbeit haben.
dass wir es uns leisten können, in einem wunderschönen Haus wohnen und vor allem
dass wir keine Angst um unser Leben haben müssen.

Diese Dankbarkeit versuche ich meinen Kindern zu vermitteln, versuche Ihnen zu verdeutlichen, wie gut es uns geht und dass wir froh sein können, keinerlei Not leiden zu müssen.

An meiner 6jährigen gehen die aktuellen Geschehnisse nicht spurlos vorbei. Sie sieht die Menschen anderer Nationalität in unserer kleinen Stadt und sieht die Berichterstattung in den Nachrichten auf KiKa. Wir reden viel darüber, warum die Menschen zu uns kommen und wie schlimm es sein muss, von seinem Zuhause fliehen zu müssen.

Auf dem Spielplatz nehmen wir regelmäßig Kontakt zu einer Flüchtlingsfamilie mit zwei kleinen Kindern auf. Wir geben ihnen das Gefühl willkommen zu sein. Dazu haben wir bereits viel von unseren "alten" Sachen gespendet. Die Spielzeugkiste wurde aussortiert und Kleidung in zu kleinen Größen gestapelt.

Gern würde ich mehr tun, musste aber einsehen, dass meine Zeit mit zwei Jobs und zwei kleinen Kindern einfach nicht ausreicht.

Als Annika von Nähconnection dann die Idee ins Leben rief, Genähtes zu versteigern und das Geld an Blogger für Flüchtlinge zu spenden, war ich sofort begeistert. Ich sitze eh täglich an der Nähmaschine. Da passt das doch perfekt zusammen.

Die Bedürfnisse der Flüchtlinge sind so individuell wie die Menschen, die hier ankommen. Im Gepäck haben sie meist nur ein paar Habseligkeiten - weitaus schwerer wiegen jedoch die schmerzlichen Erinnerungen an das alte Zuhause und die traumatischen Erlebnisse. Viele von ihnen musste Dinge sehen und erleben, die wir uns nicht einmal vorstellen können. Was wir aber können: Wir können helfen. Individuell. Zielgerichtet. Und zwar in dem wir diejenigen finanziell unterstützen, die direkte Hilfe leisten - überall in Deutschland.


„Nähblogger für Flüchtlinge“ - das ist ein Gemeinschaftsprojekt von über 30 Bloggerinnen. Uns alle eint die Liebe zum Nähen, die Liebe zu hochwertigen Stoffen und Materialien. Und die Tatsache, dass wir einen Beitrag zur Flüchtlingshilfe leisten möchten, so wie wir es am besten können - mit Nadel und Faden, Tastatur und Computer.

Ich erklärte meinem großen Mädchen, um was es bei der Aktion gehen würde und fragte sie, was sie raussuchen würde. Sie bot sofort ihr neues Vogelkleid an, weil sie es so wunderschön findet und sie hofft, dass besonders viele Menschen darauf bieten. Damit hätte ich nie gerechnet, denn sie liebt dieses Kleid über alles.


Ab Montag, den 23.11.2015, 9 Uhr könnt auf das Vogelkleid unter diesem Link bieten.

Der komplette Erlös fließt an „Blogger für Flüchtlinge“, eine Dachorganisation, unter der sich weltweit mittlerweile mehr als 2200 Blogger zusammengeschlossen haben. Über die Spendenplattform betterplace.org werden mithilfe der Gelder gezielt Hilfsprojekte für Flüchtlinge unterstützt – deutschlandweit.

Mit mir versteigern noch viele weitere tolle Blogger selbstgenähte Schmuckstücke. Jedes einzelne mit viel Liebe zum Detail genäht. Alles für einen guten Zweck.

Meine Lieblinge sind:

Ausgehfein für Groß und Klein von Lena von fantantisch mit meinem Konrad.


Elkes geniale Tasche, die ich in der ersten Version schon so perfekt fand.



Schaut unbedingt unter www.nähblogger-für-flüchtlinge.de vorbei. Vielleicht findet Ihr ja auch noch ein schönes Geschenk für Weihnachten?

Weitere Informationen findet Ihr im Netz unter: 
www.nähblogger-für-flüchtlinge.de
www.blogger-fuer-fluechtlinge.de
www.betterplace.org/de/fundraising-events/bloggerfuerfluechtlingei


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Bequeme Flamé-Sterne

23:56 Mein gewisses Etwas 48 Comments

Plötzlich war da diese Email in meinem Postfach: Wenn ich Lust habe, könnte ich aus 70cm feinstem dunkelblauen Flamé-Jersey von Nosh etwas schönes für mich nähen und hier auf dem Blog zeigen.

Ob ich Lust habe? Na aber hallo! Welch Frage .. Ich liebe die Nosh-Stoffe und bin immer noch der Meinung, noch nie einen weicheren Stoff in den Händen gehalten zu haben.

Tja, aber was näht man aus 70cm Jersey? Wenn, dann sollte es für mich schon mehr als ein klassisches Langarmshirt werden.

Als ich den Stoff auf dem Vorschaubild sah und mich an den grauen Flamé erinnerte, hatte ich gleich das Doppel-Shirt Malotty von Ki-Ba-Doo im Kopf. Den Flamé-Jersey wollte ich für das weite Shirt verwenden und für das Top einen einfachen schwarzen Jersey.

Catrin und ich überlegten hin und her, ob die 70cm dafür wohl reichen würden. Schließlich entschieden wir, es zu probieren und Catrin war so lieb, mir für den Fall dass es nicht funktionieren sollte noch passendes schwarzes Bündchen beizulegen. Damit hätte ich die Ärmel verlängern können.


Es war zwar nicht ganz einfach, aber hey, es hat geklappt. Ich konnte aus 70cm Stoff tatsächlich das Malotty-Shirt in Größe 36 nähen. Manchmal lohnt es sich wirklich, wenn man sich beim Zuschnitt 10min mehr Zeit nimmt.

Dunkelblauer Flamé-Jersey mit schwarzen Sternen von Nosh aus dem stoffbüro

Schon einmal habe ich den Flamé-Jersey von Nosh verarbeitet und wusste, dass da kein normaler Jersey vor mir liegt. Der Flamé hat seine ganz eigene Art. Er ist nicht so weich und elastisch wie die anderen Nosh-Stoffe und hat aufgrund seiner Struktur auch einen gewissen Stand. Vernäht als figurbetontes Langarmshirt fand ich ihn nicht ganz so ideal.

Dafür ist er für das weite Malotty-Shirt wie gemacht!

Ich mag den Look der zwei übereinander getragenen Shirts sehr. Das ist super bequem und fühlt sich trotzdem nicht wie "Couch" an. Das Top habe ich bewusst in schwarz genäht, um ein unaufälliges Oufit zu kreieren.

Erst dachte ich, dass ich es wohl eher daheim tragen würde. Nachdem es aber fertig war und ich es das erste Mal trug, habe ich es einfach nicht mehr ausgezogen. Ich habe es überall mit hingenommen und war überrascht, wie es einfach in jede Lebenssituation passt.

Ich vermute, dass die nächste Malotty-Kombination nicht lang auf sich warten lassen wird.

Damit und mit einem herzlichen Dankeschön an Catrin, hüpfe ich rüber zu den kreativen Damen am Donnerstag und RUMSe ganz kräftig mit.

48 Kommentare:

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Zwiebellook mit #myfallessentials

00:01 Mein gewisses Etwas 17 Comments

Während Lena ein wenig wehmütig auf den Sommer zurückblickt, komme ich gerade in einer meiner Lieblingsjahreszeiten an. Ich liebe die Zeiten zwischen Sommer und Winter. Die Luft ist noch schön kühl, aber die Sonne spendet noch oder schon genügend Wärme, um noch nicht mit dicker Jacke nach draußen gehen zu müssen.

Das ist das ideale Wetter für den Zwiebellook, den ich so sehr mag. Während ich im Hochsommer am liebsten gar nichts mehr tragen mag und im Winter meine Winterjacke nicht mehr sehen kann, krame ich in Frühling und Herbst alle meine Kleidungsstücke heraus und fange an zu kombinieren.

Gleichzeitig komme ich langsam aus meinem Sommerloch hervor und schmiede fleißig Nähpläne. Die #myspringessentials haben meinen Kleiderschrank strukturiert für den Sommer aufgebaut, nun braucht es dringend herbstliche Kleidungsstücke.

Und wie immer steht ganz am Anfang die Definition meiner Farben. Immer und immer wieder bleibe ich an Grau und Blau hängen, habe aber immer meine Mutter im Kopf, die mich mit hochgezogener Augenbraue anschaut, weil ich schon wieder so "mausgrau" unterwegs sein mag. Für diesen Herbst wage ich das Experiment, genau diese Farben in den Vordergrund zu stellen. Dazu kombiniere ich Rosa-, Türkis/Petrol- und Lila-Töne.


Der Stil meiner Kleidung soll sich weiterhin in Richtung Casual Classic entwickeln. Leger und sportlich und doch nicht langweilig.


Nachdem ich gerade mal ein Langarmshirt im Schrank fand, habe ich mir im ersten Schritt darüber Gedanken gemacht, welche Art Shirts ich nähen mag.

Im Sommer war mein Shirtschnitt das Justanothertee von schneidermeistern. Leger. Hinten länger, vorn kürzer. Perfekt.

Quelle
Für den Herbst wollte ich es deswegen unbedingt als Langarmshirt probieren. Den Schnitt habe ich dabei so belassen und einfach die überlangen Ärmel der Else rangebastelt.


Und auch, wenn die Ärmel noch ein wenig schmaler sein können, bin ich von meiner ersten Version sehr begeistert.

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Da werde ich noch mindestens 1-2 weitere nähen müssen. Geplant sind dafür die folgenden Stoffe:

Jersey türkis
Quelle

Quelle
Als ich das Plaintain von Deer&Doe bei Steffi (herzekleid) sah, wusste ich, dass ich es nun auch unbedingt in der 3/4-Arm-Version probieren muss. Dazu liegen die folgenden Stoffe bereit:

Quelle

Quelle
Quelle (In Echt ein schönes nicht grünstichiges Grau.)
Am liebsten kombiniere ich meine Shirts mit Strickjacken in allen Formen und Farben. Dazu soll sich im Herbst nun der Jersey-Blazer Morris von Grainlinestudio aus grauem Punta de Roma Jersey gesellen.

 

Punta de Roma Jersey dunkelgrau  
Quelle
Ich bin schon sehr gespannt, wie er sich in meinen Kleiderschrank einfügen wird und ob ich ihn genauso gern tragen werde, wie meine geliebten Strickjacken.

Wenn es dann richtig kühl wird, kann ich genau einen Pullover aus meinem Schrank holen. Ein Zustand, der so natürlich nicht bleiben kann. Das Linden "Sweatshirt" von Grainlinestudio soll mit den folgenden Stoffen für Verstärkung sorgen:

(1) Jacquard Strick hellgrau
Quelle

(2) Jacquard Strick grau meliert kariert 

Quelle
Ich dachte ja wirklich, ich würde diesen Herbst/Winter mal richtig stricken lernen, aber tja, da plötzlich ploppen überhall diesen wunderbaren Strickstoffe auf, so dass ich doch lieber beim Nähen bleibe.

Und weil ich mit all meinen Plänen noch immer nicht genug zu tun habe, brauche ich ganz dringend eine neue Winterjacke nach dem Schnitt Minoru Jacket von Sewaholic.


Der dunkelgraue Stoff für Außen und der hellgraue Stoff für Innen liegen schon bereit.

Von den Hosen-Nähplänen fang ich jetzt besser nicht noch an zu erzählen ..............

Damit habe ich eigentlich schon sehr konkrete Pläne, die ich ganz klar auf die #myspringessentials schieben kann. Mit dieser Aktion habe ich ein schönes Gefühl für meinen Kleiderschrank bekommen und kann mittlerweile schon fast blind neue Me-Made-Kleidung planen.

Nun bin ich selbst sehr gespannt, wie viel ich davon bis zum 22.10. umsetzen werde.
Nächste Woche wird Euch dann Steffi von herzekleid Ihre #myfallessentials präsentieren. Ich bin sicher, dass sie einen sehr interessanten und informativen Beitrag schreiben wird.


17 Kommentare:

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RUMS: Mein LudwigLässig

06:27 Mein gewisses Etwas 10 Comments

Bevor der Herbst bald richtig Einzug hält, nehme ich Euch heute mit zu einem letzten Ausflug in meinen Nähsommer und zeige Euch ein Outftit, welches ich oft trug:



Das Kimono-Shirt zusammen mit meiner ersten selbstgenähten und tragbaren (!!) Hose, der LudwigLässig von Lotte&Ludwig. Sehr schön monochrom in den Farben und schlicht, aber durch schräge Knopfleiste doch besonders.

linked with RUMS
Ich mag den Chino-Schnitt sehr. Er fällt schön lässig, engt nicht ein und passt zu meinem Stil.


Da ich nur eine kurze Hose besaß, entschied ich mich für eine Variante bis zum Knie. Eine sehr weise Wahl, wenn ich so an die Temperaturen zurückdenke.


Nun ist aber wirklich Schluss mit den Sommersachen. Mein erstes Langarmshirt für diesen Herbst ist gestern fertig geworden und bei Catrin geht es heute mit den #myfallessentials weiter.

Nächste Woche Donnerstag entführe ich Euch dann in meine Herbstplanung.

Habt es fein!



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MMM in Erinnerung an einen wunderschönen Sommer

06:15 Mein gewisses Etwas 8 Comments

Würde ich meinen Sommer in einem Bild zusammenfassen müssen, ich würde dieses nehmen:


Entspannt, gut gelaunt und locker leicht. So war er. Und so bleibt er in meiner Erinnerung. Genauso wie mein Sommer-Lieblingsschnitt: Justanothertee von Schneidernmeistern.

Das Shirt fällt so schön weit, dass auch an den besonders heißen Tagen nichts am Körper klebt und ein sanftes Lüftchen zwischen Stoff und Haut durchschleichen kann. Genau so mag ich es.

Der Stoff ist noch von meinem ersten Stoffmarkt-Besuch vor .. oh, ich muss überlegen .. 5 Jahren!? Wie die Zeit vergeht ..


Zur Abwechslung gibt es heute auch mal Bilder mit Naturkulisse und mit einer Invasion von Seifenblasen ..


Nun wird es aber Zeit, dass ich mich der Herbst-/Wintergarderobe widme. Ich habe mit Erschrecken festgestellt, dass ich genau ein Langarmshirt, einen Hoodie, eine Fleecejacke und eine schon nicht mehr schöne Winterjacke habe. Da wird es Zeit, sich intensiver Gedanken zu machen.

Gut, dass Elke, die #myfallessentials angetriggert hat. Zusammen mit Lena und unseren Gästen Catrin, Steffi und Sandra machen wir uns, wie schon im Frühling, Gedanken über unsere Herbstgarderobe.


Lena hat letzte Woche die Messlatte sehr hoch gelegt, am Donnerstag zieht Catrin nach und nächste Woche dann versuche ich meine Gedanken übersichtlich und strukturiert zusammenzutragen.

Wie immer seid Ihr herzlich eingeladen, es uns gleich zu tun und Eure Herbstgarderobe zu planen und vielleicht sogar selbst zu nähen.

Aber bevor hier endgültig der Herbst einzieht, schau ich noch fix bei den anderen Mädels beim Me Made Mittwoch vorbei und freue mich schon auf morgen, wenn ich Euch endlich meine erste selbst genähte und auch tragbare Hose zeigen kann.

Habt es fein und bis morgen.

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