FLOHMARKT bei Ms. Fisher

18:19 Mein gewisses Etwas 0 Comments



Schaut doch mal rüber - Flea Market -, bevor ich die Sachen nächste Woche zum Mädelsflohmarkt hier um die Ecke schaffe. (.. der Flohmarkt ist auch über die Menüleiste erreichbar ..)

Genießt das wundervolle Wochenende!

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Mein Me-Made-Kleiderschrank / Sewing with a plan Teil II und III

22:46 Mein gewisses Etwas 5 Comments

Letzte Woche musste ich leider das interessante Thema zu Farben und Mustern bei Tessa schwänzen, da mich so ein ekliger Kindergarten-Virus lahm legte. Wieso eigentlich sagt das große Kind den einen Tag, es hätte Halsschmerzen, ist am nächsten Tag wieder topfit und ich fühle mich mehrere Tage unglaublich hundeelend? Mit Baby zu Hause könnt Ihr Euch sicher lebhaft vorstellen, wie ich mich durch die Tage schleppte und jede Sekunde hoffte, dass ich wieder in mein Bett zurück könnte ..

Aber nun geht es mir wieder gut und ich möchte mich Tessas Fragen zum Traumkleiderschrank widmen.

Welches sind meine Lieblingsfarben? Welche Farben stehen mir und welche sollte ich lieber vermeiden?

Diese Frage kann ich ganz einfach mit dem folgenden Bild beantworten. Die abgebildeten Farben gehören zum Sommertyp, den ich Dank Steffi (Willkommen zurück!!) für mich entdecken konnte. Wenn ich sie sehe, schreit alles in mir "jaaaaaaaaa, diese Farben gehören zu mir".

Quelle
Ein dunkles Grau und Blau passen am besten, wirken auf Dauer aber ziemlich langweilig. Also werde ich mich in Zukunft den leuchtenden Farben dieser Palette widmen. Pink, Türkis und Lila liegen bereit verarbeitet zu werden.

Es ist ein unglaublich gutes Gefühl zu wissen (oder zumindest zu vermuten?), welche Farben mir stehen. Wenn dann noch der Schnitt stimmt, steht dem Näherfolg nichts mehr im Weg.

Welche Muster trage ich sehr gerne? Wie kombiniere ich Muster und Farben am liebsten?

Bei Mustern bin ich sehr sehr vorsichtig. Es tummeln sich 2-3 stark gemusterte Shirts in meinem Kleiderschrank, die ich gern trage, für die ich aber in Stimmung sein muss. Zart gemustert, wie zum Beispiel Punkte, ist ok. Zu viel Muster stiehlt mir die Show und lässt mich unscheinbar und blass wirken.



Im Moment plane ich einige neue Röcke für mich, die auch gern stark gemustert sein können. Dazu kombiniere ich dann einfarbige Shirts, um das "Wirrwarr" in Grenzen zu halten.

War es leicht, den Kleiderschrank neu zu sortieren? Haben Dir dabei die vorher besprochenen Fragen geholfen? Hast Du das Gefühl, Du näherst Dich Deinem Traumkleiderschrank?

Meinen Kleiderschrank sortiere ich nun schon fast ein ganzes Jahr und nähere mich langsam einem zufriedenstellenden Ergebnis. Wenn ich heute in meinen Kleiderschrank schaue, sehe ich ausschließlich Kleidung, die ich gern trage und die mir steht. Viel ist nicht übrig geblieben .. Schlimm? Nein! Es entspannt ungemein. Wozu brauche Unmengen an Kleidung, wenn ich sie eigentlich gar nicht gern trage?

Natürlich hätte ich gern noch mehr passende Shirts und ein paar Röcke; eine passende, selbst genähte Hose wäre nicht schlecht. Aber das hat Zeit. Muss es auch .. Baby und Umbau brauchen fast meine ganze Aufmerksamkeit und Zeit.

Slow Fashion, nicht wahr? ;)

Dabei steht noch im Vordergrund, dass alles, was ich meinem Kleiderschrank hinzufüge untereinander kombinierbar sein muss. Ausreißer wie meinen gelben Lotta-Rock sollte es, wenn möglich nicht mehr geben. Oder vielleicht doch?

Viele weitere interessante Ausführungen sammeln sich heute wieder bei Tessa.


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MMM im drapierten Shirt

07:50 Mein gewisses Etwas 22 Comments

Wie am Montag schon beschrieben, mache ich mir sehr viele Gedanken, bevor ich mir ein neues Kleidungsstück nähe. Alles soll zusammen passen und untereinander kombinierbar sein.

Im Moment liegt der Fokus ganz klar auf einfachen, einfarbigen Shirts mit dem gewissen Etwas. Sie sollten die Brust ein wenig kaschieren und am besten die Taille betonen. Eine raffinierte Ausschnittlösung darf es immer sein.

Als ich dann die Ottobre Woman von 2014 durchblätterte, fiel mir gleich das Lemon-Juice-Shirt auf. Drapierte Kleidungsstücke hatte ich schon öfter gesehen und freute mich, nun endlich auch selbst mal eines nähen zu können.

Und dann gefiel mir schlussendlich der Ausschnitt doch nicht so richtig. Ich veränderte so einiges und erhielt ein wunderschönes alltagstaugliches Shirt. Passend zu Jeans und zu Rock. Und eben nicht ganz normal, sondern ein wenig anders.


Der Ausschnitt sollte laut Schnitt einfach nur gerafft sein. Das gefiel mir aber gar nicht. Und so entschied ich mich für "Kellerfalten", die schräg zum zum drapierten Bereich verlaufen. Das trägt nicht ganz so sehr auf und passt aus meiner Sicht hervorragend zum Stil des Shirts. So verlaufen die Falten wunderbar zu einer Seite und die andere ist eher schlicht.


Am Rückenteil habe ich die Raffung auch weggelassen und dafür den überschüssigen Stoff umgeklappt und festgenäht. Gefällt mir ganz gut, wenn auch nicht überragend.


Noch ist es ungewohnt, so ein Shirt zu tragen. So viel Stoff ist merkwürdig und fühlt sich an, als ob ich immer daran rumzupfen müsste, dass alle Falten da entstehen, wo ich sie mir vorstellen ..

Shirt
Schnitt: drapiertes Shirt Lemon Juice aus Ottobre Woman 2/2013
Stoff: vom Maybachufer
Kosten: 5 Euro
Fertigungsdauer: 2h (+ eine Woche anstarren .. scheint hier mittlerweile Standard zu sein. )
Änderungen: Ausschnitt und Rückenteil verändert
Schwierigkeitsgrad: einfach
Werde ich den Schnitt noch einmal nähen? Mh .. ich weiß noch nicht. Mal sehen, wie sich das Shirt im Alltag bewährt.

Damit hüpfe ich rüber zum Me Made Mittwoch und geh später mal schauen, was heute vielleicht schon Frühlingshaftes gezeigt wird.

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Mein Me-Made-Kleiderschrank / Sewing with a plan Teil I

22:46 Mein gewisses Etwas 10 Comments

Wie Ihr sicherlich schon bemerkt habt, beschäftige ich mich des öfteren mit Inhalt und Bedeutung meines Kleiderschrankes. Erst fasste ich den Entschluss, meine Kleidung nur noch selbst zu nähen, dann beschäftigte ich mich mit meinem Farbtyp und zuletzt mit meiner Körperform und den passenden Schnitten. Alles spannende Themen, die mich Schritt für Schritt meinem Wunschkleiderschrank näher bringen.

.. aber auch ein Prozess, der wohl nie abgeschlossen sein wird und immer wieder neue Erkenntnisse bringt.

Als ich letzte Woche von Tessas Aufruf, Gedanken zum eigenen Wunschkleiderschrank zu teilen las, war es schon fast selbstverständlich, dass ich mich trotz vollem Terminkalender, daran beteiligen werde. So viele Gedanken begleiten mich tagtäglich, dass ich mich freue, sie mit Euch zu teilen und wiederum zu lesen, wie Ihr Euch diesem Thema nähert.

Wie sieht es denn nun eigentlich in meinem Kleiderschrank aus, jetzt, da ich mich doch nun schon länger mit dem Thema beschäftige?

Ich muss sagen, ganz gut. Es scheint, als ob ich den richtigen Weg eingeschlagen habe und nun nach und nach meinen ganz eigenen Stil verewige. Die Betonung liegt dabei auf "nach und nach", denn leider habe ich noch nicht DIE Schnitte gefunden, dir mir dann auch ganz sicher stehen und mit denen ich in "Massenproduktionen" gehen kann. Ich suche meist ewig, nur um dann das Kleidungsstück doch ganz anders zu nähen als vorgesehen.

Es scheint, als ob mein nächstes Thema ganz viel mit Schnitterstellung zu tun hat ..

Aber wie würde denn nun mein Wunschkleiderschrank aussehen?

Mein Wunschkleiderschrank hat einen durchgängigen Stil, in dem sich (fast) alles untereinander kombinieren lässt. "Sportlich elegant" würde ich es nennen. Hosen dürfen darin genauso wenig fehlen, wie Röcke. Dazu einfache und auch raffinierte Shirts. Viele unaufgeregte Basics, die sich mit auffälligen Mustern oder Schnitten kombinieren lassen. Dazu feine Accessoires wie Loops oder Mini-Jerseyröcke, mit denen man eine Kombination immer wieder anders gestalten kann. Das ganze in Sommerfarben und abgestimmt auf eine Körperform namens "Sanduhr" (mehr dazu in einem der nächsten Beiträgen).

Aus heutiger Sicht, hätte ich am liebsten eine Vielzahl an Röcken, in unterschiedlichen Farben und Mustern, und dazu passende Shirts, 1-2 Jacken und wenige Schuhe. Alles wandelbar und in verschiedenen Kombinationen immer wieder anders.

Wie muss ein Kleidungsstück sein, um ein absolutes Lieblingsstück zu werden? Was brauche ich in meinem Alltag für Klamotten, um mich rundherum wohl zu fühlen und welche Sachen für bestimmte Gelegenheiten machen meinen Kleiderschrank komplett?

Absolute Lieblinge sind bei mir meist die eher unscheinbaren Kleidungsstücke. Sie lassen sich wunderbar kombinieren und stehen nicht im Mittelpunkt. Wie zum Beispiel dieser Rock.


Er hat die richtige Form (nach eigenem Schnitt), die richtige Farbe und den richtigen Stil. Ich würde ihn am liebsten ständig tragen, müsste er nicht ab und zu in die Waschmaschine.

Oder dieses Shirt .. Wieder richtige Form, richtige Farbe und genau mein Stil.


Im Gegensatz dazu der folgende Rock .. Prägnante Farbe und damit ein Exot im meinen Schrank. Dafür aber ein Highlight für ganz besondere Tage und ein Lieblingsstück.



Welche Basics brauche ich?

Nachdem ich zu Beginn meiner Me-Made-Phase viele "außergewöhnliche" Kleidungsstücke nähte, stellte ich schnell fest, dass sie sich kaum mit meinen anderen Me-Made-Sachen kombinieren konnte und ich immer wieder auf gekaufte Kleidung zurückgreifen musste. Das möchte ich nun nach und nach ändern. Beim letzten Stoffmarktbesuch und am Berliner Maybachufer habe ich bewusst auf einfarbige Stoffe in Sommerfarben geachtet und mehr als 1m gekauft. So entsteht aus einem Jerseystoff z.B. ein Shirt und ein Mini-Jerseyrock, die ich verschieden mit den anderen Kleidungsstücken kombinieren kann. Damit wiederholen sich passende Farben immer wieder in meinem Schrank und ergeben ein Gesamtbild.



Gespannt habe ich letztes Jahr den Blog "The Dress I made" nachgelesen und mich für mein Me-Made-Vorhaben inspirieren lassen. Renske kaufte z.B. auch immer gleich 6m von einem bestimmten Stoff und nähte verschiedene Teile davon. Eine schöne Idee mit der sich der Kleiderschrank fast von allein kombinierfreudig gestaltet.

Spielen dabei selbstgemachte Sachen eine Rolle?

Eine große Rolle! Ganz klar.
Auch, wenn mein Kleiderschrank immer weiter schrumpft, da ich nicht ständig für Nachschub sorgen kann, möchte ich weiterhin probieren, meine Kleidung komplett selbst zu nähen. Ich mag den Prozess, wie es zu einem neuen Kleidungsstück kommt. Gründliche Schnitt- und Stoffwahl, ausmessen, anpassen, verfeinern und dann irgendwann glücklich tragen. Das alles kostet Zeit und läuft bei mir unter dem Begriff "Slow Fashion". Das ist nicht immer zufriedenstellend, aber am Ende genauso, wie ich mir das vorstelle.

Ich bin jedesmal wieder beeindruckt, wie unglaublich gern ich meine selbstgenähten Sachen trage und wie schnell sich doch schnelle Käufe aus meinem Kleiderschrank verabschiedet haben. Es scheint wirklich der richtige Weg für mich zu sein.

Als nächstes möchte ich mich dann unbedingt noch eine Jacke für mich nähen. Da trage ich noch immer meist meine gekauften Sachen und merke langsam, wie sie auseinander fallen. Zeit also für solch wundervolle Blazer für Frühling und Sommer ..



.. und eine wärmere Jacke nach diesem gerade erst frisch gekauften Schnitt Minoru von Sewaholic.


Ihr seht also, ich kann in diesem Thema so richtig aufgehen. Ich liebe es, mich z.B. beim Me-Made-Mittwoch inspirieren zu lassen, auf Schnitt- und Stoffsuche zu gehen und dann das Kleidungsstück nach meinen Vorstellungen zu nähen. Für mich viiiiiiel reizvoller und vielschichtiger, als schnöde shoppen zu gehen.

Oder was meint Ihr?

Liebe Tessa, vielen Dank, dass Du diesen Post ermöglicht hast! Ich freue mich auf die nächsten Runden!

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