Sonntagssüß 13.3 - Weihnachtsbäckerei

07:00 Mein gewisses Etwas 3 Comments



Und auch bei uns wurde es weihnachtlich! Es ist Tradition, dass ich ich mit meiner Mama in der Vorweihnachtszeit 6 Sorten Plätzchen backe. Jeder sucht sich drei raus und besorgt die Zutaten. Dieses Jahr im Angebot: Schwarz-Weiß-Gebäck, Schneeflocken, Marzipan-Schnecken, Mandelringe, Pfefferkuchen und Piniensterne. Wobei letzteres mein ganz klarer Favorit ist. Ich liebe Pinienkerne und das in Komination mit einem Teig mit Bittermandel-Aroma, ein wahrer Genuss!

6 Sorten zu backen ist zwar ziemlich anstrengend, macht aber trotzdem viel Spaß. Vorausgesetzt, man behält die Ruhe! Nun hat sich dieses Jahr das kleine Mädchen, welches eigentlich mit dem Jäger-Opa in den Wald gehen wollte, spontan dazugesellt und ein bisschen für Wirbel gesorgt. Grundsätzlich eine wundervolle Sache, würde nicht meine Mama ganz in althergebrachter Manier an unserem hochgesteckten Ziel festhalten und am Ende das Plätzchenbacken in Stress ausarten lassen.

Wir haben es bis zum Mittagessen nicht geschafft, alle Sorten durchzubacken und da stand für mich fest, dass es reicht. Ich wollte nicht einfach nur noch Plätzchen backen, weil wir es so geplant war und mich dabei nervlich vollkommen verausgaben! In erste Linie soll es eine schöne Aufgabe sein, die Spaß macht. Stress hat da nichts verloren. Also habe ich mich nach dem Mittag zurückgezogen, auch wenn jetzt noch roher Teig im Kühlschrank liegt ..

Bei mir spielt das Thema "eigene Grenzen erkennen und akzeptieren" seit ein paar Jahren, vor allem, seit das kleine Mädchen auf der Welt ist eine große Rolle. Meine Mama konnte es hingegen überhaupt nicht verstehen, dass ich "mitten im Plätzchenbacken" aufhörte und zog ihren Plan gnadenlos durch. Der Unterschied liegt hier ganz klar darin, dass meine Mama Plätzchenbacken MUSS, weil es wichtig ist, dass in der Vorweihnachtszeit selbst gebackene Plätzchen auf  dem Tisch stehen. Ich hingegen backe Plätzchen, weil es mir Spaß macht! Und das soll auch so bleiben!

Heute sammelt Julie alles Süße und füllt das inspirierende Board!

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Kommentare:

  1. Wahre Worte. Ich finde deine Reaktion und Entscheidung auf den Stress in der Küche wirklich gut. Es soll Spaß machen und man muss nicht vor dem 1. Advent alles fertig haben. Lieber ein wenig verteilen und noch länger genießen :)

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  2. Liebe Sindy! Du hattest absolut Recht, aufzuhören mit dem Backen. Ich kenne die Einstellung deiner Mama - meine Schwester z.B. hat nachts Kekse gebacken, weil sie 35 (!) Sorten haben "musste". So ein Blödsinn! Ich nehme mir vor, über den Advent verteilt ein paar Sorten zu backen, wann es eben passt und Spaß macht. Das Kindlein will sicher auch gerne helfen - nur da muss ICH aufpassen, dass ich keinen Stress bekomme, denn wenn sie beim "Verzieren" eine riesige Sauerei macht, verliere ich die Nerven... also vielleicht lieber alleine backen und dafür einmal "Kinderkekse" einplanen :-)
    Ich freu mich schon auf deine Post! Dir auch einen schönen Wochenstart!
    LG Steffi
    P.S.: Deine Sticker-Idee ist auch super! Und der Stoff, den du ausgewählt hast auch - das wird spannend ;-)

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  3. Oh ja... das kenne ich auch. Hab Geduld - irgendwann hat sich jeder daran gewöhnt, dass Du den Mut hast zu sagen, was für Dich gut ist... DIe Kekse sehen oberlecker aus. Egal ob eine oder sechs Sorten. Alles Liebe, Rike

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