Living out loud

08:46 Mein gewisses Etwas 1 Comments


Angeregt von Steffi bin ich auf die Bücher von Keri Smith aufmerksam geworden. Viele kennen ja bestimmt schon den Klassiker "Wreck this journal", wo es darum geht, alles mögliche mit dem Buch zu machen, was man normalerweise nicht tun darf. Z.B. Wasser draufschütten, Seiten anbrennen, mit einem Stift Löcher reinbohren ...

Letztes Jahr habe ich das Buch einem 10jährigen Verwandten geschenkt und zusammen mit noch ein paar anderen Freiwilligen haben wir dann die Aufgaben ausgeführt. Dabei spielt es meiner Meinung nach keine Rolle, wie alt die Leute sind. Bei uns hatte jung wie alt Spaß bei der Sache. Und der Spaß steht eindeutig im Vordergrund!

Steffi ist letzte Woche auf "The Guerilla Art Kit" aufmerksam geworden und hat auch gleich mit der Umsetzung angefangen.

Ich muss sagen, dass mir solche amerikanischen Aktionismusbücher normalerweise nicht gefallen. Anders bei dieser Reihe. Ich kann zwar nichts so richtig mit dem Guerilla Art Kit anfangen, aber dafür umso mehr mit "Living out loud - activities to fuel a creative life."In diesem Buch geht es darum, sich selbst wieder in seine Kindheit hineinzuversetzen und zu erörtern, was und wie wir damals am liebsten gespielt haben. Diese Dinge sollen wieder Bestandteil des Alltags werden. Oder besser: "Die Welt mit Kinderaugen sehen". Das ist die Botschaft. Und dazu gehören einige Aufgaben und Überlegungen.

Zu Beginn soll man sich über das folgende Gedanken machen:

Was hast Du als Kind am liebsten gespielt? Worin konntest Du Dich verlieren? Und was hat Dir daran gefallen? Z.B. wenn Du gern Fahrrad gefahren bist, hat Dir da die Geschwindigkeit gefallen oder das von A-nach-B-kommen? Was waren die kleinen Dinge, die Dich begeistern konnten?

Und da ich es eine tolle Idee fand, einige der der Erkenntnisse mit Euch zu teilen, fange ich heute genau damit an.

- Als Kind habe ich es geliebt zu puzzeln und dazu die ganze Zeit 80er Jahre Lieder zu hören. Jeden Abend. Immer wieder. Ich könnte heute nach zu jedem Puzzel sagen, welche Lieder ich gehört habe.

- Puppen waren auch immer ein Thema, aber eigentlich nur am Rande. Ich hab sie zwar meist überall mit hingenommen, aber am Ziel angekommen, standen sie nur in der Ecke. Die meiste Zeit habe ich sie frisiert. Alle möglichen Frisuren habe ich mir ausgedacht und wären die Haar wieder nachgewachsen, hätte ich sie sicher auch mal geschnitten ..

- Bücher habe ich auch geliebt. Dabei fand ich es immer toll, mich in den Geschichten zu verlieren. Ich kann mir beim Lesen keine Fakten merken. Bei mir läuft dann im Kopf wie eine Art Film, wo die Geschichte mit von meiner Fantasie gestalteten Charakteren stattfindet. Ein gutes Buch erkenne ich daran, dass ich auch im realen Leben über die Charaktere nachdenke. Derzeit ist das Rubinrotes Herz, eisblaue See von Morgan Callan Rogers (entdeckt bei der ersten Aktion der lesenden Minderheit). Wunderschön!!

- Als Kind hatte ich immer eine große Spielekiste. Da war aller möglicher Krimskrams drin, den ich immer wieder anders benutzt habe. Erst einmal Kiste ausschütten, mitten rein setzen und dann stundenlang vor sich hinspielen.

- Da wir einen großen Garten hatten, war ich dort viel unterwegs. Und als Einzelkind musste ich mir dann auch oft die Zeit allein vertreiben. Ich saß auf Bäumen, schnitzte Stöcke, "kochte" leckere Suppen aus allem was ich so im Garten finden konnte und freute mich, wenn sie keiner essen mochte, lag auf der Wiese mit allerlei Decken und flocht Haarkränze aus Gänseblümchen ......

Das waren die ersten Dinge, die mir einfielen. Es folgen sicher noch viele weitere ..

Wie sieht das bei Euch aus? In welchen Spielen konntet Ihr Euch als Kinder verlieren? Was haltet Ihr von Büchern wie die von Keri Smith?

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Inspired by Steffi I have become aware of the books by Keri Smith. Many already know "Wreck this journal" where it comes to anything to do with the book, what you would not normally do. E.g. Pour water on it, burn, or pure drilling holes with a pen ... Last year I gave the book to a 10-year boy and together with relatives and a few other volunteers, we have executed the tasks. It was real fun! And fun is definitely in the foreground! Last week Steffi bought "The Guerilla Art Kit ' and has started to execute the task and write about it in her blog.I must say that I usually do not like this kind of American books. Not so with this series. So I started to read "Living Out Loud - activities to fuel a creative life."

- Books I have loved. And I always found it great to lose myself in the stories. I can not remember reading any facts. For me, the story is in my mind with characters created by my imagination. I knwo when I'm reading a good book, because then the characters are almost like real ones and follow me in my real life. Currently, this Rubinrotes Herz, eisblaue See von Morgan Callan Rogers (discovered at die lesende Minderheit). Beautiful! - As a child I always had a great game box. First thing I did, I threw out the case, put myself in the middle and played with the small things for hours.- Since we had a big garden, I was there a lot. And as an only child I had often pass the time alone. I was sitting on trees, carved sticks, "cooked" delicious soups from all that I was able to find in the garden and was pleased when my family did not want to eat.

These were the first things that I came to my mind when thinking about my childhood.


In which game you could lose you as a child? What do you think of books like those of Keri Smith?

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1 Kommentar:

  1. Ich hab meine Puppen auch immer frisiert und ihnen die Haare geschnitten, mit fragwürdigem Ergebnis, versteht sich.

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