Reflektierendes Cape selbst genäht

Ich liebe praktische und stylishe Mode für meine Mädchen. Doch oft genug sind die Sachen war super cool, aber dabei auch super unpraktisch. Oder sie sind super praktisch und total uncool. So wie die tolle neongelbe Warnweste, die wir zur Einschulung des großen Mädchens bekamen. So eine Weste ist wirklich unglaublich wichtig. Wenn ich jeden Morgen mit dem Auto fahre, erschrecke ich oft, wenn ich Menschen in dunkler Kleidung nur als Schatten und oft im letzten Moment wahr nehme.

Also habe ich mir Gedanken gemacht, wie man so eine praktische, uncoole Weste in stylisch umsetzen kann und habe dazu ein Tutorial auf dem Bernina-Blog verfasst. Habt Ihr Lust vorbei zu schauen? Dann bitte hier entlang.



Bei Tag ein einfaches Jeans-Cape mit verspieltem Jerseyfutter.





Und in Dunkelheit ein praktischer Begleiter, der seinem Namen ("See you") alle Ehre macht.




Den Stoff könnt Ihr direkt bei der Firma Zuleeg erwerben: klick.




Blusen-Sweatshirt


Schon seit ich denken kann, kombiniere ich im Winter am liebsten Bluse und Pullover / Sweatshirt. Ich mag es sehr, wie die Details der Bluse unter dem Sweatshirt hervorblitzen. Das gibt einem einfachen Sweatshirt das gewisse Etwas und man ist für jede Gelegenheit gerüstet.

Nur leider ist mir diese Kombination, vor allem im Büro, oft viel zu warm. Und meistens verrutscht nach wenigen Minuten die Bluse unter dem Pullover, so dass ich den ganzen mein Outfit korrigiere.

Die Idee, mir ein Sweatshirt mit hervorblitzenden Blusendetails zu nähen, hatte ich schon lange, nun habe ich mir endlich eines genäht.

Blusen-Sweatshirt


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Stoffwahl


Für das Sweatshirt habe ich mir Sloan von named ausgesucht. Die Bluse ist von Kleiderkreisel.

Auswahl der richtigen Größe


Die Bluse habe ich in Größe 38 gewählt, um ein wenig Spielraum zu haben und Sloan, da er nicht so eng geschnitten ist, in Größe 36. Das hat perfekt gepasst.


Besonderheiten beim Nähen


Ich habe mir viele Gedanken gemacht, wie man so ein Blusen-Sweatshirt am besten nähen kann. Wie bekommt man es hin, nur die Details der Bluse zu vernähen, so dass sich die Bluse nicht mehr unter dem Sweatshirt befindet, es aber so aussieht?

Neben dem Nähen habe ich die wichtigsten Schritte dokumentiert und zeige ich ganz bald die ganze Anleitung auf dem Bernina-Blog.

Kombinationsmöglichkeiten


Am liebsten Kombiniere ich das Blusen-Sweatshirt zu einfachen Jeans und Stiefeln.



Schnitt: Sloane von named
Bluse: Secondhand von Kleiderkreisel

Anleitung für das Blusen-Sweatshirt: bald auf dem Bernina-Blog


I choose | You sew: Hose Alessia - Schnittmuster Berlin + Verlosung

Heute ist der 15. Januar. Eigentlich ein ganz normaler Montag, an dem man wieder denkt, dass so ein dritter Wochenendtag nicht schlecht gewesen wäre, man aber trotzdem das geliebte Nähzimmer verlässt und sich auf den Weg zur Arbeit macht.

Für mich aber ist heute ein besonderer Tag. Heute ist der erste Tag, an dem ich im Rahmen der Aktion "I choose | You sew" das Schnittmuster für den nächsten Monat bekannt gebe. Wahrscheinlich wartet ihr schon ganz gespannt auf unsere Blusen und näht sie vielleicht gerade selbst noch. Aber nach dem Projekt ist ja bekanntlich vor dem Projekt und da kann man nie genug mit der Planung anfangen kann.

Vor allem dann, wenn es hier bei uns, sofern möglich, immer zur Bekanntgabe des Schnitts eine Exemplar zu gewinnen gibt. Quasi als kleiner Ansporn, uns mit unserem Projekt zu folgen. Zur Teilnahme am Gewinnspiel hüpft unbedingt rüber zu Instagram!

Nun aber mal Butter bei die Fische .. Im Februar, liebe Dominique, wähle ich:

Hose Alessia von Schnittmuster Berlin



Warum gerade dieser Schnitt?

Ich schleiche schon lange um eine Hose in diesem Stil herum: Weit geschnitten an der Hüfte, mit Falten in Szene gesetzt und zum Knöchel hin schmal auslaufend. Ich habe eine Vielzahl an Kombinationen im Kopf und kann es kaum erwarten, den Schnitt schlicht und stilvoll umzusetzen.

Erst hatte ich ja ein anderes Schnittmuster im Sinn, sah dann aber bei einer lieben Freundin, wie viel man anpassen muss, dass sie annähernd passt. Und da spreche ich noch nicht von einer guten Passform, sondern eher von einem Kompromiss. Das kann doch nicht der Sinn eines Schnittmusters sein, oder?

Als ich dann Alessia von Schnittmuster Berlin sah, war schnell klar, dass ich den Schnitt unbedingt probieren mag. Ich hatte große Hoffnung, dass ich damit die bessere Wahl treffen würde. Und ich behielt recht. Die erste Anprobe ist vielversprechend. Es werden zwar Stoffe mit Elasthan empfohlen, aber ich habe bereits eine erste Version aus Baumwolle genäht und kann versichern, dass das das kein Problem ist.

Natürlich ist so eine Hose nicht an einem Abend genäht und ist auch für mich eine große Herausforderung. Aber seit ich mich bei Pinterest ein wenig von dieser Art Hose und den Kombinationsmöglichkeiten inspirieren ließ, muss ich sie einfach nähen.

Inspiration


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Na, was meint Ihr? Habt Ihr Lust mitzunähen? Dann schaut doch einmal bei Schnittmuster Berlin vorbei, um noch mehr Details zum Hosenschnitt zu erfahren. Und wenn ihr dann überzeugt seid, hüpft schnell rüber zu Instagram und mit ein bisschen Glück, könnt Ihr am Donnerstag schon anfangen zu nähen.

Ich melde mich in den nächsten Tagen noch einmal ausführlich zum Schnitt. Die Anleitung ist eher knapp gehalten und ich möchte Euch zeigen, wo Ihr detailliertere Informationen zu den einzelnen Schritten finden könnt.


Mein Nähblog in 2018 und das Nähcamp von Elle Puls in Leipzig



Das neue Jahr und seine Vorsätze! Habt ihr welche gefasst und seid Ihr der Typ sie konsequent umzusetzen?

Ich kann beides verneinen. Weder verstehe ich, warum ich ab 1.1. anders sein sollte als noch am 31.12., noch schaffe ich es bei lang andauernden Vorhaben am Ball zu bleiben. Spätestens nach 7 Tagen (ich habe es gestoppt) geht mir die Puste aus, habe ich ein schlechtes Gewissen, weil das so ist, versuche ich noch irgendwie dranzubleiben und gebe dann an Tag 10 frustriert, immer noch mit schlechtem Gewissen auf. Wenn man Mitte 30 ist, nennt man das wohl Lebenserfahrung und lässt das mit den guten Vorsätzen einfach irgendwann sein.

So versuche ich hingegen jeden Tag ein bewusstes Leben zu führen. Ganz oft frage ich mich auf dem Nachhauseweg oder am Abend, ob ich mir mein Leben so vorgestellt habe und wenn nein, woran es liegt und ob ich es morgen ändern kann. Ich lebe nicht auf Wochenenden, Feiertage oder Urlaube hin. Jeden Tag suche ich mir etwas, auf das ich mich ganz sehr freue. Das kann an manchen Tagen der kurze Kaffee mit der Lieblingskollegin sein und an anderen ein schönes Abendessen mit einem meiner Lieblingsmenschen. Ganz egal, was und wie "groß" es ist, wichtig ist, dass es da ist. Täglich und auch gern in der Mehrzahl.

Wahrscheinlich ahnt ihr schon, dass dieses "es" oft mit Nähen zu tun hat.

Es ist einfach mein liebstes Hobby. Es erfüllt mich. Es gleicht mich aus. Es lässt Dinge entstehen, die ich jeden Morgen mit Freuden aus dem Kleiderschrank ziehe. Ich kann gar nicht beschreiben, wie glücklich mich das macht, Sachen zu tragen, die ich selbst erdacht und genäht habe. Es fühlt sich fast ein bisschen übermenschlich an.

Ich muss nicht im Bekleidungsgeschäft verzweifelt nach der einen Bluse in meiner Größe suchen oder nach dem ich sie in Kakhi in der Hand habe, darauf hoffen, sie doch noch wenigstens in Blau zu finden. Nein, ich lasse mich von Menschen in meiner Umgebung und von Outfits bei Pinterest inspirieren und nähe mir einfach, was mir gefällt. Und mittlerweile passt es dann sogar ..

Das war nicht immer so. Ich habe wirklich viel leiden müssen. Angefangen bei schrecklichen Passformen, über unpassendste Farben, bis hin zu grausigsten Stoffqualitäten habe ich alles erlebt. Lange lange lange war ich auf der Suche nach mir und meinem Stil. Ich habe einiges genäht und vieles wieder verschenkt. Von meinen Anfangssachen ist so gut wie nichts mehr übrig.

Letztes Jahr dann war mein Jahr des Durchbruchs. Plötzlich war da der Signature-Blitz (Ihr erinnert Euch?). Plötzlich wusste ich, was mir steht und was nicht. Und plötzlich konnte ich dieses Wissen in mein Hobby einfließen lassen. Jedes Kleidungsstück, was ab da entstand, war ein Lieblingsteil. Wundervoll!

2017 war zudem ein sehr produktives Jahr. Warum? Weil ich musste. Noch immer nähe ich mir 99% meiner Sachen selbst und wenn man da dann plötzlich weiß, was einem steht und der Kleiderschrank aber noch nicht entsprechend befüllt ist, ja dann hat man einen gewissen Druck. Natürlich habe ich mich nicht gestresst, aber den ein oder anderen Abend habe ich dann doch lieber im Nähzimmer verbracht, um am nächsten Tag die dringend benötigte Bluse tragen zu können.

Gut, dass mein 2018 mit einem sehr gut befüllten Kleiderschrank startet. Denn dieses Jahr steht für mich ganz unter dem Motto der (Näh-) Muse und dem Kontakt zu Gleichgesinnten. Fehlte mir letztes Jahr dazu oft die Zeit (weil ja der Kleiderschrank gefüllt werden musste) , möchte ich dieses Jahr vermehrt unter (Näh-) Leute. Quatschen, Austauschen und gemeinsam Nähen.

Und auch da stehen für mich die Menschen im Vordergrund. In Ruhe nähen kann ich ja auch zu Hause. Aber Nähen in Gesellschaft, das ist hier meistens nicht möglich. Muss ja auch nicht. Denn dafür gibt es viele schöne Näh-Events in Deutschland. So viele, dass man gar nicht weiß, wo man als erstes hingehen soll. Obwohl, ich weiß, wohin ich dieses Jahre (wieder) gehen möchte:

zum

Nähcamp von Elle Puls


Ich habe das Nähcamp letztes Jahr schon zum zweiten Mal in Berlin besucht und bin wie schon beim ersten Mal total beseelt nach Hause gefahren. Es ist schwer zu sagen, was so ein Nähcamp bei Elke von anderen unterscheidet. Es ist die Art, wie Elke professionelle Planung und Herz miteinander verbindet. Wer an Elkes Nähcamp teilnimmt, hat viele Möglichkeiten seinen Aufenthalt zu gestalten. Getreu dem Motto "alles kann, nichts muss", kann man selbst entscheiden, ob man viel Nähen, Networken oder dazu lernen möchte. Elke weiß wofür unsere Herzen schlagen. Über professionelle Workshops, eine umfassende Nähbibliothek, die zum Stöbern einlädt und unglaublich spannend gefüllte Goodie-Bags, ist alles dabei, was man sich wünscht.

Ich fand ja auch das Essen in Berlin immer so so gut, aber das werde ich dieses Jahr leider nicht genießen können, denn ..

dieses Jahr nehme ich zum ersten Mal am Nähcamp in Leipzig  (9.11.-11.11.2018) teil und bin schon soooooooooooooo auf Location, das Rahmenprogramm und die Sponsoren gespannt!!

Aber wie läuft eigentlich so ein Nähcamp ab?


Ich liebe es, schon am Freitag anzureisen und zu schauen, wer da am nächsten Tag alles hinter den Nähmaschinen hervorschauen wird. Ab 19 Uhr lädt Elke zu einem ersten Kennenlernen meist an der Bar des Hotels ein. In lockerer Athmosphäre, tollem Essen und einem leckeren Cocktail ist das ein gelungener Auftakt.

Am Samstag hoffe ich dann als erstes auf ein richtig gutes Frühstück und genieße den entspannten Start in den Tag. Wann bekommt man das Frühstück schon einmal serviert und kann dann ohne Abwaschen direkt an die Nähmaschine wechseln? Mir passiert das nie. Umso mehr genieße ich es an den Tagen des Nähcamps.

Und wenn es dann am Samstag 9 Uhr losgegangen ist, vergeht die Zeit wie im Fluge. Es ist unglaublich, wie schnell man über das gemeinsame Hobby ins Gespräch kommt und wie nah man sich schon nach wenigen Minuten ist. Ich habe jedes Mal das Gefühl fast schon minütlich neue Freundinnen kennenzulernen. Es ist soooo schön. Und manchmal fällt es mir echt schwer, neben all der netten Kontakte zum Nähen zu kommen.

Das schwierigste am Nähcamp ist es zu wählen, ob man an Workshops teilnimmt oder die Zeit lieber mit Nähen verbringt. Ich habe beides probiert. Beim ersten Nähcamp habe ich Workshops besucht und beim zweiten genäht. Es hat beides seinen Reiz und ich weiß, dass ich auch dieses Mal erst in letzter Sekunde entscheiden werde.

Am Samstagabend gibt es immer die Möglichkeit, mit der gesamten Gruppe auswärts Essen zu gehen. Ich mag diese Idee sehr. So kommt man raus aus den vertrauten Räumen und wird nicht verleitet, viel zu viel zu nähen, was vielleicht am nächsten Tag mit Kopfschmerzen gerächt wird. Außerdem wird man beim gemeinsamen Essen ganz sicher auch noch mit den Teilnehmerinnen ins Gespräch kommen, die man tagsüber verpasst hat.

Schnappschuss vom Nähcamp-Abendessen 2016
Wenn es dann am Sonntagnachmittag wieder nach Hause geht, hat man das Gefühl, dass man eigentlich mindestens noch die gesamte darauffolgende Woche in diesem Nähcamp-Cocon verbringen zu wollen. Es ist einfach zu schön, sich einfach nur auf das schönste Hobby der Welt konzentrieren zu können.

Zum Glück findet das Nähcamp jedes Jahr statt und über die sozialen Medien kann man leicht in Kontakt bleiben.

Wer von meinen Lesern ist eigentlich aus der Nähe von Leipzig und überlegt auch zum Nähcamp zu gehen? Ich würde mich riesig freuen, Euch einmal persönlich kennenzulernen und mit Euch zu nähen!

Es ist zwar noch eine Weile hin bis November, aber es schadet ja nicht, sich den Termin schon jetzt einmal im Kalender zu blockieren. Uuuuund .. jetzt gibt es die Tickets noch zum Frühbucherrabatt.

Auf Elkes Eventseite erhaltet Ihr weitere Details -> Nähcamp in Leipzig  (9.11.-11.11.2018)*.

Ihr seid nicht aus der Nähe von Leipzig? Dann schaut unbedingt auf Elkes Facebook-Seite vorbei. Dort könnt Ihr Euch die weiteren Locations anschauen und die passende für Euch raussuchen.

* Affiliate- Link - Wenn dir meine Empfehlung gefällt und Du Dich über diesen Link beim Nähcamp anmeldest, bekomme ich eine kleine Vergütung, ohne dass Du dafür mehr zahlen musst. Das beeinflusst meine ehrliche Meinung nicht!

I choose | You sew

So oder so ähnlich neulich am Telefon mit Dominique von kreamino.

Sindy: Ich würde mir gern ein Weihnachtskleid nähen und habe mich gerade in das Aldaia Dress von Pauline & Alice verliebt. Was meinst du zu dem Schnitt? Wäre der was für mich?

Dominique: Ohja, der gefällt mir! Die Kombination des Oberteils in Wickeloptik mit dem 6-teiligen Bahnenrock ist grandios. In einem feinen Apricot wäre es perfekt. Da nähe ich mir auch eins.

Sindy: Perfekt! Deine Wahl ist ganz Dominique. Ich mag mag ja den schmalen Rock und das Kleid in reinem Schwarz. Wieder ganz anders als Du und doch ist es der gleiche Schnitt. Wollen wir das Kleid nicht am gleichen Tag posten und wieder einmal zeigen, wie wandelbar ein Schnitt sein kann?

Dominique: Super Idee - ich bin dabei! 

Und so sprachen wir noch eine Weile über die Idee, bis am Ende des Telefonats unsere Nähaktion für 2018 geboren war:

I CHOOSE | YOU SEW




Wir hatten ja schon ein wenig angedeutet, dass da was kommen würde im neuen Jahr. Nun ist es soweit, dass wir euch unser Aktion endlich vorstellen können. Wir sind bei solchen Andeutungen ja immer total gespannt. Geht es euch da auch so?

Lange Rede kurzer Sinn: I CHOOSE YOU SEW ist unsere Herausforderung 2018.

Getreu dem Namen suchen wir beide jeden Monat abwechselnd einen Schnitt aus, den wir dann gemeinsam nähen und am gleichen Tag zeigen werden. Da wir beide ganz individuelle Figuren und eigene Vorstellungen bezüglich Stil und Farbe haben, wird es ganz besonders spannend, was die jeweils andere aus dem ausgesuchten Schnitt macht.

Dabei steht für uns vor allem die Inspiration im Vordergrund. Wir wollen Euch zeigen, wie man (fast) jeden Schnitt mit den richtigen Anpassungen, dem passendem Stoff und in Kombination mit anderen Kleidungsstücken tragen kann.

Nähen verbindet und gemeinsame Nähaktionen machen am meisten Spaß!


Wir freuen uns sehr, wenn wir auch Euch mit unserer Aktion herausfordern können. Deshalb laden wir euch herzlich zu unserer Aktion ein. Jeweils am 15. eines Monats wird der Schnitt für den nächsten Monat bekannt gegeben. Ihr habt dann knapp 1,5 Monate Zeit, den Schnitt zu nähen und zu fotografieren. Zum Präsenationstermin wird es auf dem auffordernden Blog eine Linkparty geben, bei der Ihr Eure Werke verlinken könnt. Bis zur Bekanntmachung des neuen Schnittes, fügen wir alle Teilnehmer zu einer Collage zusammen und zeigen sie zusammen mit dem neuen Schnitt. Je bunter und vielfältiger die Collage, umso schöner!

Für Januar hat Dominique die Carme Blouse von Pauline & Alice ausgewählt.

Mit ein paar Beispielen möchten wir Euch inspirieren, unserem Projekt zu folgen:


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Eine Zusammenfassung unserer Aktion und genaue Auflistung aller Termine findet ihr in unseren FAQs. Und auf Pinterest haben wir ein Board mit 12 Ordnern vorbereitet, auf denen wir Inspirationen zu den einzelnen Schnitten sammeln.

Alles Liebe
Sindy&Dominique

Sew my Style Finale: Gemma - named clothing


Heute ist nicht nur der letzte RUMS des Jahres, nein heute zeigen Lara, Dominique und ich auch zum letzten Mal unsere Interpretationen der Sew my Style Schnitte. 12 Schnitte haben wir über das Jahr aus 1000Stoff-Stoffen genäht und auf unseren Blogs gezeigt. 12 Schnitte, die uns manchmal ganz schön gefordert haben und die wir manchmal auch einfach mit anderen Schnitten ersetzt haben. Für mich war es eine ganz besondere Ehre, mit Lara zusammenzuarbeiten und mit Dominique zusammen, zu zeigen, wie unterschiedlich Schnitte wirken können.

Diesen Monat standen die Schnitte der neuen Kollektion von named auf der Agenda. Wir haben uns einstimmig für

Kleid Gemma in Pulloverlänge


entschieden.

Stoffwahl

Und auch bei dem Stoffwahl waren wir uns einig. Wir haben uns alle drei für den tollen Romanit von Lara entschieden. Mir hatte es schon vor ein paar Wochen dieses wundervolle Taubenblau angetan:

Auswahl der richtigen Größe


Wenn ihr das Kleid Gemma in Pulloverlänge näht, nehmt unbedingt eine Größe größer als normal. Das Kleid (nicht der Pulloverschnitt) ist wirklich sehr eng gehalten. Ich habe zum Glück statt 36 eine 38 genäht und komme sehr gut damit hin. 36 wäre zu klein gewesen.

Der Pulloverschnitt ist weiter gehalten, war aber für uns dann doch zu weit, zu kastig und zu kurz. Deswegen haben wir das Kleid gekürzt.

Besonderheiten beim Nähen


Gemma zu nähen ist eine wahre Herausforderung. Es versteht sich von selbst, dass die einzelnen Nähte am Vorderteil 100% aufeinander treffen müssen, dass es nicht dilettantisch und unbeholfen aussieht. Dazu müssen die einzelnen Nähte gut gebügelt werden, dass sie sich perfekt ineinander fügen. Das ist mir auch bis auf die letzte große Naht gut gelungen. Aber am Ende wurde es echt schwierig, mit einem großen Bügeleisen jede Naht noch einmal exakt nachzufahren. Da muss ich nochmal ran, wenn ich mir die Bilder so ansehe.
linked with RUMS

Kombinationsmöglichkeiten


Am liebsten trage ich Gemma zu einer Skinny-Jeans. Ganz leger und schlicht aber mit dem gewissen Etwas. Zu einer Boyfriend-Jeans passt der Pullover aber auch sehr sehr gut. Ich glaube, er wird mich nun ganz oft begleiten. Er macht wirklich eine gute Figur und sieht einfach sehr edel aus.

An dieser Stelle noch einmal ein großes Dankeschön an Lara, die uns so lieb und vertrauensvoll mit der Stoffwahl zur Seite stand und alle Herausforderungen gemeistert hat. Die Aktion hat so unendlich viel Spaß gemacht und einige Teile in meinen Kleiderschrank gezaubert, die es wohl ohne die Aktion nicht dahin geschafft hätten.

Dominique und mir hat die Aktion so viel Spaß gemacht, dass wir auch im neuen Jahr die Idee weiterführen. Ganz bald werden wir Euch davon erzählen, was wir uns da ausgedacht haben.

Bis dahin wünsche ich Euch einen schönen Jahresausklang und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

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Stoff: Romanit taubenblau von 1000Stoff
Schnitt: Kleid Gemma von named auf Pulloverlänge gekürzt

Dominiques Version