Inari in Nosh Sweat gestreift

Sommer, Sonne, ein gestreiftes Inari.

Das sah ich, als ich den gestreiften Sweat von Nosh Fabrics in den Händen hielt. Vor meinem inneren Auge sah ich ein ganz schlichtes Outfit: Das Kleid mit Ledertasche und Ledersandalen. Lässig und doch schick.

Und rausgekommen ist pures Sommerfeeling. So ein Outfit muss einfach mit Wasser im Hintergrund fotografiert werden. Gut, dass sich ein Meer gleich bei mir um die Ecke befindet. Das Zeulenrodaer Meer. Nicht wirklich groß, aber ausreichend für viele wundervolle Strandstunden und ganz viel Entspannung mit "Meerblick".



Es gibt auch gar nicht viel dazu zu sagen, außer wie so oft in letzter Zeit: Ich liebe dieses Outfit!


Und ich liebe den Inari Schnitt. Nicht zu eng, nicht zu weit mit einer tollen Form.


Das ist mein Schnitt für den Sommer. Und natürlich ist das nächste Inari Kleid auch schon in Planung. Was will man bei 1m Stoffverbrauch schon groß falsch machen?


Auch, wenn der Nosh Sweat natürlich wärmer ist als ein leichter Baumwollstoff, kann ich mir ihn vor allem am Strand, mit einer feinen Meerbrise, sehr gut vorstellen.


Der Schnitt, der Stoff und das Meer. Die drei sind wie füreinander gemacht.


Und mit ganz viel guter Sommerlaune, schaue ich gleich bei den Damen des MeMadeMittwoch vorbei und freue mich auf ganz viel Inspiration für weitere Nähprojekt.

Stoff: Nosh Fabrics
Schnitt: Inari Dress

Julika mit Viskoseshirt

Schon vor gefühlten Ewigkeiten habe ich mir für die wärmeren Tage eine Julika genäht. Ich liebe diese Art Sommerhosen und habe letztes Jahr schon zwei andere Schnitte probiert. Bei der Velara von Schnittgeflüster war mir der Schritt zu tief. Bei Jenna von Pattydoo gefiel mir die ganze Passform, vor allem der Po, so überhaupt nicht. Und als ich fast schon dachte, dass meine Figur eben einfach nicht für solche Hosen gemacht ist, kam Julika um die Ecke.

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Da war sie nun endlich, meine Lieblingssommerhose. Genauso, wie ich sie mir immer vorgestellt habe: weit geschnitten, aber trotzdem figurbetont und die Falten an der richtigen Stelle. Was aber blöderweise nicht da war, waren passende Shirts dazu. Mein immerwährendes Problem in meinem minimalistischen Me-Made-Kleiderschrank: Fehlende Shirts. Früher habe ich beim Shopping immer gleich 3-5 Shirts in schönen Farben beim schwedischen Bekleidungshaus mitgenommen. Getreu dem Motto Nimm 3, zahl 2 war mein Kleiderschrank immer gut gefüllt. Die Zeiten sind nun schon gefühlt ewig vorbei und mit ihnen leider auch die Masse an Shirts.

Für meine gemusterte Julika sollte es ein schlichtes Shirt werden. Gern hellgrau oder dunkelblau. Ein Jerseyshirt zur Jerseyhose gefiel mir nicht so. In meinem Kopf hatte ich ein feines, aber auch praktischesViskoseshirt, welches zusammen mit der Hose perfekt für den Büroalltag funktionieren sollte.

Über google fand ich meinen Favoriten:

Quelle
Welch ein wunderschönes Viskose-Shirt. Genauso wollte ich auch meines haben. Und genauso schlicht. Ganz einfach und doch so besonders.

Doch welchen Schnitt sollte ich verwenden?


Ich hatte nur das Kimono-Shirt im Kopf. Doch da wusste ich, dass es mir nicht wirklich gut stand. Dominique hatte dann die entscheidende Idee und schlug die Basic Bluse von kibadoo vor.


Die kam meinen Vorstellungen am nähesten. Ich probierte mit einem billigen Stoffrest, wie der Schnitt sitzt und war schlussendlich ganz froh, dass ich den Umweg über ein Probemodell gewählt hatte. Der Schnitt sitzt war gut, aber für meine Vorstellung war er viel zu lang und die Bögen der Säume viel zu ausgeprägt. Also habe ich 8cm gekürzt und die Bögen harmonisiert bis am Ende DAS Shirt entstand, welches ich mir erträumt hatte.


Es ist hinten ein ganz klein wenig länger als Vorn und ist von der Länge her ähnlich einem normalen Shirt. Die Ärmel habe ich so gelassen.


Und jetzt kommt der Clou an der Sache!
Habt Ihr schon einmal probiert Viskoseshirts mit Belegen zu säumen? Mir ist das ganz ehrlich noch nie richtig gelungen. Meist habe ich sie dann doch festgenäht und damit die Viskose vom Anblick her zerstört. Von einem weichen, ebenmäßigen Fall war dann nichts mehr zu sehen.

Vor diesem Schritt hatte ich echt großen Respekt und das Shirt war kurz davor, zwar wunderschön, aber unvollendet in der UFO-Kiste zu landen. Bis mir die Idee kam, das Shirt mit dem Rollsaum der Overlock zu versäubern. Ich habe es kurz an einem Stoffrest probiert und war begeistert, wie gut das funktioniert. 0:12 Uhr habe ich dann noch das gesamte Shirt versäubert und bin unendlich begeistert, wie super das aussieht und vor allem, wie schnell das ging. DAS ist die Lösung für mich, die gleich im Anschluss ein schönes Viskoseshirt aus der UFO-Kiste gelockt hat. Endlich kann ich in die Viskose-Shirt-Massenproduktion gehen!!


Stoff: Viskose aus Der Stoffhandel
Schnitt: Basic Blusen-Shirt

Inari aus indischem, handbedrucktem Stoff

"Ich bin ja eigentlich jemand, der sich beim Nähen gern in der eigenen Komfortzone aufhält. Einerseits fehlt mir manchmal die Zeit für große Experimente und wenn ich die Zeit habe, fürchte ich die Zeitverschwendung, wenn mein Vorhaben schief geht. Lieber bleibe ich auf eingetretenen Pfaden. Da weiß ich, was mich erwartet."

So würde ich wahrscheinlich reden, hätte ich keinen Blog. Dann würde ich im stillen Kämmerlein immer und immer wieder das Gleiche nähen und am Ende vor Langeweile aufhören. Durch meinen Blog aber, öffnen sich auch Türen, die ich vorher nicht wahrgenommen hätte. Kommt Ihr mit und schaut, was sich hinter der aktuellen Tür verbirgt?


Lara von 1000Stoff erzählte mir von einem wundervollen Baumwollstoff, der in Indien handbedruckt wird. Das Muster ändert sich ähnlich einem Rapport von

kariert


zu gestreift.


Ohje, ob mir dazu was einfällt!?


Na aber hallo. Klar!


Ich sah den Stoff und wusste, das muss ein Inari Dress werden und das Muster muss genau auf Taillenhöhe wechseln. Blieb nur noch die Entscheidung, welches Muster oben und welches unten sein sollte. Ich stand gefühlte Ewigkeiten vor dem Spiegel und drehte den Stoff immer wieder. Am Ende war klar, dass das karierte Muster oben sein sollte. Es ebnet so schön das Dekolleté, während die Streifen auf Hüfthöhe Länge schaffen. Perfekt.

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Ist Euch aufgefallen, dass die Stoffgrundfarbe eigentlich so gar nicht meins ist? Sie geht stark ins Gelbliche, was mich immer sehr blass erscheinen lässt. Aber hey das ist ganz egal, denn das Kleid gefällt mir so unglaublich gut, dass das gar nicht auffällt. Ich bin denke, dass ein Kleidungsstück, welches mit Überzeugung getragen nie verkehrt sein kann.

Ein Fazit dieser Woche lautet deshalb: Liebe wunderschöne Frauen da draußen, traut Euch, Euch mit Eurer Kleidung auszudrücken und auch mal etwas anzuziehen, was vielleicht nicht jede trägt. Es ist Zeit, gesehen zu werden!! Ihr werdet Euch pudelwohl fühlen.

Den wunderschönen Stoff und noch ein paar mehr aus dieser Reihe könnt Ihr bei Lara - 1000Stoff - erwerben und bei Facebook die weiteren Stationen der Blogtour mitverfolgen.

#Noch ein Wickelkleid bitte

Es gab den Punkt in der Planung meiner Frühlings- und Sommergarderobe, da dachte ich, dass ich dieses Jahr die Kleider einfach weg lasse. Ich fühlte mich wenig inspiriert und tatsächlich denke ich, es war im Februar einfach noch zu kalt für Kleider und auch Röcke.

Als es dann vor ein paar Wochen das erste Mal über 20°C warm war, fiel mir wieder auf, wie unangenehm es doch dann ist, Jeans zu tragen. Selbst, wenn sie nur ganz dünn sind. Augenblicklich wünschte ich mir luftige Sommerkleider und schöne Rock-/Shirtkombinationen.

Gut, dass sich parallel zu meinem spontanen Wunsch ein paar tolle Nähprojekte über den Blog auftaten. Im Mai nähen wir z.B. einen Rock über die Aktion Sew My Style. Und Monika vom Label Schneidernmeistern wollte gern einen Schnitt für ein Wickelkleid herausbringen. Perfektes Timing!

Und Vorsicht, jetzt hole ich aus ..
Vor ein paar Jahren gab es mal einen Blog von Renske Solkesz "The dress I made". Kennt Ihr den zufällig noch? Leider ist er nicht mehr aktiv, sonst würde ich Euch raten, Euch mit Kaffee einmal komplett durchzuklicken. Bei diesem besagtem Blog also ging es um 1 Jahr ohne Kaufkleidung. Renske hatte einen tollen professionellen Fotografen zur Seite und entwickelte wunderbare, ausgefallene Schnitte. Ich bin immer noch hin und weg. Was ich Euch aber erzählen mag. Renske kaufte von fast jedem ihrer Stoffe immer gleich 5-6 Meter. Und diesen Stoff vernähte sie dann nicht nur für ein Kleidungsstück, sondern wiederholte den Stoff in anderen Kleidungsstücken. So erzielte sie einen gewissen Wiederholungseffekt und schaffte mit wenigen Stoffen eine wundervolle Harmonie in ihrem Kleiderschrank. Das ist mir wirklich schon seit Jahren im Kopf geblieben.

Und kurz bevor ich mit meiner Teilzeit-Näh-Selbstständigkeit aufhörte, kaufte ich tatsächlich drei Ballen Baumwolljersey bei Swafing. Hellgrau, Dunkelgrau und Schwarz. Ich kannte die tolle Qualität schon und war mir sicher, dass ich diese 3 Farben in jedem Fall gebrauchen kann. Und so versuche ich mich in dem, was Renske damals so wunderbar vorgemacht hat.

Heißt, auch bei dem Wickelkleid von Schneidernmeistern verwende ich wieder den hellgrauen Baumwolljersey, den ich schon für das Kleid der Komplizin verwendet habe.

Same-same but different.


Ich bin ein großer Fan der Schnitte von Schneidernmeistern. Natürlich ist es noch ein Wickelkleid auf dem Markt und nein, so anders ist es nicht. Es wird *trommelwirbel* auch gewickelt und sieht aus wie ein Kleid. ABER: die Passform ist phänomenal. Monika versteht ihr Handwerk einfach und so ist es kein Wunder, dass die Abnäher auf dem Rücken genau das kleine i-Tüpfelchen sind, die es für mich braucht, dass das Kleid perfekt passt.


Auch oberhalb des Bindebandes bleibt alles da, wo es soll.


Ich mag diesen feminin sportlichen Touch sehr und hätte tatsächlich nicht gedacht, dass mir ein Wickelkleid steht.


Aber es macht einfach eine wundervolle Figur. Die Bindebänder geben mir die nötige Taillenbetonung und der tiefe Ausschnitt ist gerade noch angenehm weiblich, dass ich mich nicht verkleidet fühle. Einzig die Länge habe ich um 10cm gekürzt, da es sonst nicht zu meinem Proportionen gepasst hätte.


Ein für mich rundum gelungener Schnitt, den ich sehr gern empfehlen mag. Nicht, weil Monika es mir gesagt hat, sondern weil ich davon überzeugt bin. Ich finde, mittlerweile muss man auf manchen Blogs tatsächlich überlegen, ob die Person den Stoff/Schnitt auch genäht hätte, hätte sie ihn nicht zur Verfügung gestellt bekommen.

Hier könnt Ihr den Schnitt kaufen.

Mein Beitrag ist Teil der Blogtour, welche letzte Woche bei Monika startete.


Morgen macht die Blogtour bei Lara und Ute auf dem 1000Stoff-Blog halt.

Mit meinem Beitrag hüpfe ich nun gut gelaunt zum MeMadeMittwoch und freue mich schon auf meine ausgiebige Runde durch die Beiträge der anderen Teilnehmerinnen.

Elle - die neue Tunika von EllePuls und der Mittelpunkt meiner Capsule Wardrobe

Erinnert Ihr Euch an meinen finalen Bericht zu den #myfallessentials?

Meine Herbst-/Wintergardrobe hatte ich so richtig schön im Griff. Alles war harmonisch ausgeglichen und passte sowohl farblich als auch von Stil her perfekt zusammen. Alles ganz meins.

Dann näherte sich der Frühling und mit ihm die leichte Garderobe aus der letzten Frühling/Sommer-Kollektion. Als ich sie so im Schrank hängen sah, war ich überhaupt nicht begeistert. Ich ließ sie aber hängen und hoffte auch ein Aha-Erlebnis. Dieses Erlebnis kam dann auch. Leider hieß das, dass ich mich wieder von den Sachen trennte. Wir passen tatsächlich einfach nicht mehr zusammen. Und da gehe ich den Weg „lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende“ ..

Da stand ich nun. Mutig genug, meinen Kleiderschrank drastisch zu reduzieren, aber ratlos, was nun werden sollte. Erfahrungsgemäß hadere ich immer mehr mit meiner Sommergarderobe, da ich ein bekennender Zwiebellook-Typ bin. Ich liebe es, Sachen zu kombinieren und zusammen anzuziehen. Das fehlt mir im Sommer.

Dann fiel mir ein, wie ich im Herbst ein ausgewähltes Outfit in den Mittelpunkt meiner Garderobe stellte und um dieses Outfit von Farbe und Stil drum herum plante. Was im Herbst funktionierte, sollte doch eigentlich im Frühling kein Problem sein.

Und dann war er da plötzlich wieder: der Signature-Blitz. Mit einem Mal war mir klar, welches Kleidungsstück der Mittelpunkt meiner neuen Frühjahrskleidung sein wird.

Es wird die neue Tunika von Elke „Elle“.

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Dieser Stil, in meinen Worten „casual chic“, ist gerade genau meins. Lässig und doch weiblich und auch chic. Perfekt.



Hat man so ein Kleidungsstück im Kleiderschrank, dann zieht man es einfach drüber und ist augenblicklich angezogen. Nein, nicht nur einfach angezogen. Man ist stilvoll und modern angezogen.


Dazu ein paar passende Accessoires und fertig.

Und auch hier sind wieder meine Jeansjacke und meine neue Tasche mit von der Partie.


Als sich diese Erkenntnis entwickelte, hatte ich auch gleich wieder Lust, mir Gedanken über meine Capsule Wardrobe im Frühling/Sommer zu machen.

Aber bevor ich näher darauf eingehe: Die Tunika Elle könnt Ihr ab heute hier* erwerben. Dabei lohnt es sich, schnell zu sein. Die ersten 100 Schnitte sind zu einem günstigeren Preis verfügbar!!

Muss ich nochmal betonen, wie unglaublich toll ich die Tunika finde oder sprechen die Bilder und meine Begeisterung für sich? Ich kann nur empfehlen, sich auch mal auf ein so aufwändiges Projekt einzulassen. Es wird Euch gut tun und Euch in Eurem Handwerk bestätigen. Da bin ich mir sicher.



Und nun zu meiner Capsule Wardrobe:
Ich nahm mir also die Zeit, aus jeder Kleidungskategorie meine Lieblingsstücke rauszusuchen und erhielt eine wunderbare Zusammenstellung in meinen Lieblingsfarben grau, blau und rosa.

Tunika Elle | Kleid 01 | Bridgetown
Cheyenne | Kaufbluse | Cheyenne
Just another tee | Tante Hertha | FrauAiko
Just another tee | Frau Liese | Frau Liese
Jeansjacke 2nd Hand | CUT Blazer | Morris Blazer
Boyfriend Jeans | gerade Jeans | Julika
Keen Sandalen | Clark's Ballerinas | Clark's Sandalen

Die Teile sind nicht wahllos mit einander kombinierbar, aber zumindest fast. Und sie entsprechen meiner Vorstellung von "casual chic". Mein Kleidungsstil, in dem ich mich (fast) immer wohl fühle.

Dazu kommen noch meine Röcke. Sie trage ich eher selten, aber definitiv gern. Sie dürfen also nicht fehlen. Für meine Röcke habe ich eigene Shirts, die alle ein wenig kürzer sind, da meine Röcke höher sitzen als die Hosen.

Shirts nach eigenem Schnitt
2x Rock Frau Antje | Rock nach eigenem Schnitt
Keen Sandalen | Clark's Ballerinas | Clark's Sandalen

Und dann gibt es noch die Shirts für einen ganz normalen "Jeans und Shirt" Tag. Dann am liebsten mit meiner geliebten Boyfriendhose.
Shirts mit Knopfleiste Blusenshirt von lillesol und pelle
1x Frau Liese

Damit befinden sich nun 31 Kleidungsstücke und 3 Paar Schuhe für Frühling und Sommer in meinem Kleiderschrank. Damit komme ich schon ziemlich weit.

Was jetzt noch fehlt ist ein dunkelblauer Lisbon Cardigan. Eine Denim Leggins für die Tuniken. Und ganz wichtig mindestens ein Inari für die anstehenden heißen Tage. Auf den Schnitt freue ich mich wirklich schon sehr. Seit ich ihn bei Lara probiert habe, steht er ungefähr auf der gleichen Höhe wie die Tunika "Elle".

Und sonst? Tja .. die Accessoire-Frage ist noch immer nicht allumfänglich geklärt. Immerhin befinden sich nun 2 Uhren und 2 Ketten in meinem Besitz, aber da muss noch einiges passieren.


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Nore Dress von Compagnie M

Wenn ich neue Sachen für mein kleines Mädchen nähe und darüber spreche, dann nenne ich sie oft meinen kleinen Hüpfer. Und tatsächlich konnte dieses verrückte Mädchen erst hüpfen und dann laufen. Sie ist einfach immer in Bewegung.

Dazu braucht sie bequeme und praktische Kleidung. Ginge es nach mir, sie würde nur Jogginghosen tragen. Aber der kleine Hüpfer wäre nicht der kleine Hüpfer, hätte er nicht eigene Ansichten. Mein kleines Mädchen mag am liebsten Drehkleider. Die verfangen sich dann in den Rädern des Fahrrads, bleiben an Büschen hängen und stehen vor Dreck, wenn sie aus dem Sandkasten zurück kommt. Aber es geht kein Weg daran vorbei, es müssen solche Kleider sein.

Wie war ich froh, als ich sie von dem neu erschienenen Nore Dress überzeugen konnte. Es dreht sich zwar nicht, konnte aber trotzdem dem kritischen Blick bestehen. Und warum? Ganz klar, es hat Taschen. Das toppt sogar das weite Drehkleid und entspannt mich wenig, da es es zumindest etwas praktischer ist.


Fotos mit Kleid und Hüpfer zu machen ist eine echte Herausforderung. Komplett scharf geht das nicht bei dem Bewegungsdrang.


Und dann heißt es die Fotos zu finden, auf denen sie keine doofe Bewegung macht oder Grimassen schneidet. Puh.


Aber eigentlich zählt für mich tatsächlich nur, dass sie diesen wundervollen Schnitt liebt. So sehr, dass ich tatsächlich nach einer zweiten Version gefragt wurde.


Wie schon bei der ersten Version konnte ich den Stoff komplett aus der Restekiste bedienen und meine liebsten Nosh-Stoffe vernähen. Nun sind sie bis auf den letzten Rest aufgebraucht.


Das Nore Dress war diese Woche schon auf der Reise durch verschiedene Blogs. Ich mag dabei die Wandelbarkeit des Schnittes ganz besonders. Jedes Nore sieht auf seine Weise ganz anders aus als die anderen. Auch als einfaches Shirt hat es mich schon überzeugt. Das wird dann meine nächste Version.

Außerdem könnt ihr bei dem Nore Contest mitmachen. Alle Details findet Ihr auf der Seite von Compagnie M.

Den Schnitt könnt Ihr hier kaufen. Die Stoffe von Nosh Fabrics sind leider schon lange nicht mehr erhältlich.