I choose | You sew April: Paris Skirt



Für den Monat April hatte ich mir den "Paris Skirt" - ein freies Tutorial, welches ich schon ewig auf meinem Pinterest-Board gepinnt hatte - rausgesucht und ins Deutsche übersetzt.

Nun präsentieren Dominique und ich Euch unsere zwei Röcke.

Wir waren sehr glücklich, dass uns Karlotta Pink Stoffe zwei Stoffe aus der neuen Kollektion zur Verfügung stellte. Ich entschied mich für einen blauen Stoff mit weißem Blumendruck.

Leider sieht man dadurch nur bei genauerem Hinsehen, dass der Rock diese wundervollen Falten im Saum hat.

Aber egal, er gefällt mir auch so. Am liebsten kombiniere ich ihn zu einem unifarbenen Shirt.

Ich mag den leichten Stoff sehr. Er ruft ganz laut Sommer und wird bei wärmeren Temperaturen ein treuer Begleiter werden.


Jetzt, da ich meine Maße bestimmt habe, wird sich definitiv noch ein unifarbener Paris Skirt den Weg in meinen Kleiderschrank bahnen.


Heute lasse ich Euch nur ein paar Worte hier und widme mich nun wieder mit vollem Elan meiner Kur auf Langeoog. Wir genießen die Auszeit und das Nordseeklima in vollen Zügen und kommen ganz wunderbar zur Ruhe.

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Schnitt: Paris Skirt (deutsches Anleitung)
Stoff: zur Verfügung gestellt von Karlotte Pink Stoffe*


Und nun bin ich gespannt, wer mit uns genäht hat! Verlinkt Euch doch bitte, dass wir eine kleine Collage der entstandenen Röcke zusammenstellen können.


*Werbung aus tiefster Überzeugung!

Kinderbuchliebe - Die Kinder von Bullerbü

Heute darf ich Teil der wundervollen Idee von Annika von Nähconnection sein. Sie hatte vor ein paar Wochen einen Aufruf gestartet, wer gern Teil einer Bloggertour namens Kinderbuchliebe sein möchte.

Als Kind war ich der Bullerbü-Reihe total verfallen. Diese Idylle auf dem Dorf und das behütete Leben. Der Zusammenhalt zwischen den Kindern. Das hat mich schon immer fasziniert. So war mir schon damals klar, dass eines meiner Kinder den Namen Lisa tragen wird. Ich mochte den ausgeglichenen Charakter und wie sie mit ihrer kleinen Schwester umging. Auf Lisa war immer Verlass. Witzigerweise hat meine Lisa genau den gleichen Charakter.

Lisa passt ist wie eine zweite Mutter für unseren kleinen Hüpfer, der zwar nicht nach Bullerbü benannt ist, aber mindestens genauso gut in die Szenerie passen würde. Vom Charakter her definitiv und noch viel mehr, weil sie diese Mode perfekt verkörpert.


Ich habe ihr für die Blogtour ein Firstday-Dress genäht. Das schmale Oberteil und der weite Rock passen perfekt zu der Mode der Bullerbü-Mädchen. Dazu ein Haarband nach dem Tutorial von Hamburger Liebe und fertig war die Idee des Bullerbü-Outfits.



Nun blieb nur noch die Frage, welchen Stoff ich wählen sollte. Oft ist das bei meinen Idee der Punkt, an dem ich am längsten verweile. Die falsche Stoffwahl kann die schönste Idee verderben. Der Stoff ist das A und O.


Also fragte ich kurz vor knapp bei meinen Lieben in Helmbrechts, bei Zuleeg nach. Erzählte von meiner Idee und bat um ein paar Stoffvorschläge. Innerhalb weniger Stunden hatte ich eine kleine Auswahl und wusste gleich, dass es dieser Karo-Stoff aus einem Leinen/Baumwoll-Gemisch werden sollte. Genau aus so einem Stoff stelle ich mir die Bullerbü-Kleider vor. Schön schwer, natürlich und einfach einfach wundervoll.


Passend zum frechen Zopf, sind die dreckigen Hände fast schon ein Muss .. Dorfleben eben, oder?


Und das Pflaster am Knie, um eine riesige Wunde (kurz vor der Amputation) zu schützen .. am Ende war es dann eine leichte Schürfwunde.


Ich mag diese Art Kleider so so so gern. Sie geben mit dem weiten Rockteil genügend Platz zum Spielen und zum Erkunden des kleinen Ameisenhaufens.


Das Tutorial von Hamburger Liebe ist super leicht zu verstehen und innerhalb 15min umsetzbar. Ich denke, da werden noch einige weitere folgen



Was wäre ein weiter Rock ohne das obligatorische Drehfoto. Und dazu das Licht. Es hätte nicht besser laufen äh drehen können.



Mein kleines Bullerbü-Mädchen. Wie sehr ich dieses besondere Wesen liebe!




Ganz große Liebe!


Schnitt: Everyday Dress auf Deutsch via Nähconnection
Stoff: Zuleeg - Bullerbü Karo
Haarband Tutorial: Hamburger Liebe


Mit mir zusammen bloggen (und haben gebloggt) folgende liebe Blogger diese Woche zum Thema Kinderbuchliebe:

Montag, 16.4.18: 19nullsieben, nuppu, Näh-Connection,
Dienstag, 17.4.18: firlefanz, Madame Blanc, Pedilu
Mittwoch, 18.4.18: 19nullsieben
Donnerstag, 19.4.18: Katteilchen (Gastbeitrag bei Näh-Connection), ambazamba
Freitag, 20.4.18: Frau Hein, christinaa, Mein gewisses Etwas
Samstag, 21.4.18: annamiarl, Johys bunte Welt, Stoffbüro
Sonntag, 22.4.18: Liivi & Liivi, keko-kreativ, Näh-Connection

Hoodie Loma - Elle Puls



Wird es hier auf dem Blog ruhig, kann man davon ausgehen, dass es im Leben 1.0 sehr trubelig zugeht. Oder es zumindest Themen gibt, die mich beschäftigen und mir die Zeit zum Bloggen rauben.

In diesem Fall ist es die Kur, die kurz bevor steht und für die ich so gut wie möglich vorbereitet sein möchte. Das heißt nicht, dass ich nicht nähe. Mir fehlt nur die Zeit und irgendwie auch der Nerv zum Bloggen.

Den Hoodie Loma von Elle Puls muss ich Euch aber trotzdem noch zeigen. Ich war so begeistert von dem Stil des Schnittes, dass ich mir gleich zwei Versionen genäht habe.

Einmal aus einem wundervollen Strick von 1000Stoff, der mich sofort an Fischerhemden erinnerte und am Ende doch ein Hoodie wurde.

Die Streifen. Die Struktur. Das Kuschelige. Für mich ist es ganz klar ein maritimer Hoodie geworden, der schon im Koffer für die Kur auf der Insel liegt.

Im Geiste sehe ich mich schon gemütlich mit Kaffee/Tee auf einer Terrasse direkt am Meer sitzen.

Als Kontrast habe ich mich bei dieser Variante für Bündchen an der Kapuze und an der Bauchtasche entschieden. Das bricht die Streifen ein wenig.
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Bevor ich die Strickversion nähte, versuchte ich mich mit einem Wollschätzchen von Zuleeg an dem Schnitt. Ich habe durch meine Besuche im Lädchen in Helmbrechts ein paar Reste im Schrank liegen, bei denen ich noch nicht genau wusste, was ich daraus machen sollte. Durch den fehlenden Strechtanteil fielen einige Möglichkeiten weg.

Also Elke dann von einem Hoodie aus Baumwollstoffen sprach, wurde ich hellhörig. Kappnähte und kleine feine Details sind ja eh meine Lieblinge.


Kurz entschlossen zog ich den Fischgrat mit herrlich dunklerblauer Abseite aus dem Schrank. Der Rest betrug nur 1,4m. Aber das hielt mich nicht davon ab, den Schnitt, der eigentlich mit mind. 1,8-2m benötigt, aufzulegen. Und siehe da, es funktionierte.

Da ich die Innenseite in der Kapuze so gut nutzen konnte und mit den Kappnähten auch sauber versäubert bekommen habe, reichten die 1,4m und ich war glücklich.

Ich mag den lässigen Stil unheimlich gern. Irgendwie lässig, aber auch schick. Mal ein ganz anderer Hoodie, wie ich finde.


Für meine zwei Beispiele wurden mir die Stoffe von 1000Stoff und Zuleeg zur Verfügung gestellt. Das beeinflusst aber nicht meine Meinung. Würden mir die Stoffe nicht gefallen, würde ich sie nicht vernähen und dementsprechend hier nicht zeigen. Ich vernähe nur das, was ich wirklich mag. Deswegen ist das zwar ein Werbepost, aber einer hinter dem ich 1000%ig stehe.

Strickstoff blau/weiß gestreift via 1000Stoff
Fischgrat-Stoff via Zuleeg

Schnitt: Hoodie Loma von Elle Puls

I choose | You sew März: Dropje Vest - Waffle Patterns

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Im Gespräch mit meiner liebsten Freundin kamen wir letztens auf das Thema, was man alles zu einer Kur mitnehmen sollte. Speziell zu einer Kur, die im Frühling auf einer ostfriesischen Insel statt findet. Sie meinte, dass sie definitiv noch einmal einkaufen gehen müsste, um ein paar neue, "bessere" Kleidungsstücke zu haben. Nicht nur die abgewetzte Jogginghose, die wir alle sehr gern daheim, aber nie im Beisein anderer tragen.

Als ich überlegt, was ich noch brauchen könnte, fiel mir auf, dass es bei mir umgekehrt ist: wenn ich in meinen Kleiderschrank schaue, dann habe ich eher zu schicke Sachen für eine Kur. Mir fehlen ganz klar sportliche Funktionssachen. Mit meinem neuen Wollmantel (zeige ich euch nächste Woche) würde ich am Meer bestimmt super schick aussehen, aber vermutlich in einer Softshelljacke einfach besser vor dem Wetter geschützt sein.

Gut, dass Dominique für den März die

Dropje Weste 


für unsere Aktion I choose | You sew vorgeschlagen und gleich noch Aktivstoffe als Sponsor gewonnen hat.

Stoffwahl


Da war für mich schnell klar, dass Dropje für mich eine Softshell-Weste für die bevorstehende Kur werden sollte.

Gedacht. Geplant. Genäht.

Und da ist sie nun!

Auswahl der richtigen Größe


Genäht habe ich, weil mir das Schnittmuster ziemlich schmal vorkam, Größe M. Und ich muss sagen, die Weste dürfte keinen Zentimeter enger sein. So passt noch gut ein dickerer Pullover drunter, aber dann ist's auch wirklich genug.

Auf der anderen Seite wollte ich auch unbedingt eine enge Weste, die dem Wind keine Chance gibt, durchzukommen.

Besonderheiten beim Nähen

Dazu habe ich mich anstatt des Bundes aus Softshell für Bündchenware von Albstoffe entschieden. Ich finde, dieser grobe Strick passt perfekt zu der glatten Fläche des Softshells.

Die Armausschnitte wollte ich eigentlich mit silbernem glitzer Schrägband, passend zum Reißverschluss einfassen, musste aber dann auf Bündchen zurückgreifen, weil bei mir der Armausschnitt sonst merkwürdig aufgestanden hätte. So zieht das Bündchen alles, was zu viel ist schön zusammen und lässt auch dort keinen Wind durch.

Die Taschen habe ich, um den hellen Reißverschluss wieder aufzugreifen (Farbklammer you know ..) mit weiß/grauem Streifenstoff gefüttert. Wenn der ein wenig rausblitzt, gefällt mir der Kontrast zum Rest der Weste sehr gut.

Und nun zu einem Punkt, der mich leider wirklich ärgert.
Wie um alles in der Welt, sollen in den Taschen meine Hände bequem Platz finden? Ich bekomme ca die Hälfte meiner Hände gut verstaut, der Rest aber schaut recht. Bequem und praktisch ist das leider nicht .. und dabei liebe ich es meine Hände in Taschen zu stecken. Och Mann.

Aber sonst ist die Weste wirklich absolut mein Fall. Wenn ich den Reißverschluss bis obenhin schließe, endet er genau da, dass ich nicht das Gefühl habe gewürgt zu werden. Der Kragen meines Karls passt auch noch bequem dazwischen und hält mich kuschelig warm.

Die Kapuze hat auch genau die richtige Größe. Nicht zu klein und nicht zu groß. Passt.

Kombinationsmöglichkeiten


Ich habe lange überlegt, welche Softshellfarbe ich von Aktivstoffe nehmen soll. Tatsächlich überlege ich sehr oft beim Stoffkauf, ob ich nicht einmal eine andere Farbe als Blau oder Grau wählen sollte. Aber vor allem bei solchen Allroundern wie der Weste fällt es mir einfach schwer etwas zu nehmen, was dann vielleicht nicht mehr so problemlos zu all meinen anderen "Unterteilen" passen würde.

Also bin ich wieder bei einem wundervollen Dunkelblau geblieben. Das passt tatsächlich zu allem.

Am liebsten trage ich einen Karl unter der Weste. Der gibt noch ein wenig Wärme am Hals und sieht auch ohne Weste nicht so 0815 aus ..

So wie mein neuester Zugang (auch für die Kur) aus dunkelgrauem Fleece von Mira Rostock.
Ich habe einzig den Kragen ein wenig weiterzugeschnitten, damit ich problemlos mit dem Kopf durch passe. Ansonsten habe ich alles so gelassen und mir damit ein stylishen Fleecepullover gezaubert, der ..

.. natürlich auch zur Weste perfekt passt.

Dominique hat sich für die Jackenversion entschieden und wieder einmal gezeigt, wie perfekt sie ihre Nähprojekte umsetzt. Das inneliegende Bündchen am Hals ist der Hammer!!


Schnitt Weste: Dropje Vest von Waffle Patterns
Stoff: Softshell über Aktivstoffe, Bündchen und Reißverschluss über Stoffhandel Arnstadt und Fleece über Mira Rostock.

I choose | You sew - April: Paris Skirt - Freier Schnitt mit deutschem Tutorial



Hey Ihr Lieben,

ich hoffe sehr, Ihr folgt mir auch auf Instagram und habt bereits gesehen, welchen Schnitt ich mir für die Aktion I choose | You sew für April rausgesucht habe.

Es ist ein Tutorial für einen wunderschönen Frühlingsrock, der schon seit Ewigkeiten auf meinem Pinterestboard mit Nähanleitungen auf die Umsetzung wartet. Ich mag die Falten und die Kräuselungen am Bund so sehr, dass ich auf Anhieb eine handvoll Stoffe im Kopf, die ich dafür gern verarbeiten würde.

Als ich den Schnitt auf Instagram veröffentlichte, bekam ich zahlreiche Nachrichten, ob es das Tutorial auch auf Deutsch geben würde. Da habe ich mich spontan mit der Autorin von dem Blog Nothing to fancy zusammengetan und mir das Ok für die Übersetzung auf meinem Blog geholt.

Und genau das ist dann auch der Grund, warum die Ankündigung für April so spät kommt. So eine Übersetzung nimmt ja doch einige Zeit in Anspruch.

Aber hier ist sie nun endlich.

Maß nehmen


1. Nimm ein Maßband und messe den Umfang Deiner Taille. Dieses Maß notierst Du Dir als Maß A.

2. Teile das Maß Deines Taillenumfangs durch 2 und notiere es als Maß B und D.

3. Füge 2cm Nahtzugabe zu den Maßen A und B hinzu.

4. Nun misst Du von Deiner Taille bis zu der Stelle, wo Dein Rock enden soll (Bei mir ist das immer eine handbreit über dem Knie) und füge 15cm hinzu. Diese 15cm brauchst Du, um die Falten am Saum zu legen. Wenn Du den Rock ohne Falten nähen magst, fügst Du nur 7cm hinzu. Dies ist Dein Wert C.

Anmerkung:
Die Anleitung wurde ursprünglich für einen Kinderrock konzipiert. Es kann sein, dass es sich besser ausgeht, wenn Du die Breite der Rockteile etwas verschmälerst. Ich werde es noch ausprobieren, aber denke, es ist sinnvoll, die Breite (Maß A) mit 0,8 zu multiplizieren.

Daraus ergeben sich folgende Schnittteile

  • 2x Rock: Rechteck aus A und C (Breite x Länge)
  • 1x Bund hinten: 10cm x A
  • 1x Bund vorn: 10cm x B
  • 1x Einlage: 8cm x D
  • Gummiband 3cm breit und mind. in der Länge B

Stoffwahl

Für den Rock eignet sich fast jeder Stoff. Nur zu steif sollte er nicht sein. Aber jegliche Art weicher Baumwolle, vor allem Chambray, funktioniert sehr gut. Da lädt der Schnitt so richtig zum Spielen ein.

Schritt 1

Bügle auf die linke Seite des vorderen Bunds die Einlage. Falte danach den vorderen und auch den hinteren Bund, linke Seite inne liegend, längs zusammen und bügle sie. Falte den Bund wieder auseinander.


Schritt 2

Hefte den hinteren Bund rechts auf rechts auf eines der Rockteile und nähe diese zusammen. Ich nutze dafür am liebsten gleich meine Overlock.


Schritt 3

Nun nimmst Du Dir das andere Rockteil und kräuselst an der langen Seite ein. Dazu nähst Du 3 Reihen mit dem größtmöglichen Stich und lässt an beiden Seiten lange Fäden hängen. Über diese ziehst Du den Stoff leicht zusammen, bis er die Länge des vorderen Bundes hat. Nun nähst Du das Rockteil und vorderen Bund zusammen und achtest dabei darauf, dass die Falten schön gleichmäßig liegen.


Schritt 4

Entferne die Kräuselfäden am Vorderteil und bügle den Bund beider Rockteile nach oben.


Schritt 5

Stecke Vorder- und Hinterteil rechts auf rechts aufeinander und nähe sie zusammen. Achte darauf, dass der Bund auseinandergefaltet liegt. Versäubere die offene Stoffkante des Bundes und des Saumes mit einem Overlock- oder Zickzackstich.


Schritt 6

Bügle die versäuberte Nahtzugabe des Bundes und des Saumes nach Innen um.

Schritt 7

Nun schlägst Du den Saum 4cm nach Innen und bügelst ihn gut. Dann nähst Du den Saum fest.

Schritt 8

In diesem Schritt beginnen wir mit den Falten. Wenn Dein Rock keine Falten haben soll, geht es für Dich bei Schritt 10 weiter.

Drehe den Rock auf links und lege ihn vor Dich hin. Nun misst du ausgehend von der Saumnaht 4 cm nach oben, faltest den Rock an dieser Stelle 4 cm nach oben und bügelst die Kante. Setze eine Markierung mit 2 cm Abstand zur gebügelten Kante. Markiere Dir den Abstand 2cm ab der gebügelten Kante. Das ist Deine Markierung für die Faltennaht. Leider wurde auf den Bildern kein kontrastfarbenes Garn verwendet, aber ich denke, es ist ersichtlich, was gemeint ist.

Nähe nun auf der 2cm-Markierung einmal rundherum, wende den Rock auf Rechts. Du klappst den Bund wieder nah unten und bügelst die erste Falte.

Schritt 9

Für die zweite Falte gehst Du genauso vor, wie für die erste Falte in Schritt 8. Ausgehend von der Naht er ersten Falte.

Die Falten sind nun fertig.

Schritt 10

Jetzt nähst Du noch den Bund fertig.

Im ersten Schritt nähst Du den hinteren Bund fest. Dazu bügelst Du den Bund noch einmal in Form und nähst ihn dann, wie auf dem Bild zu sehen, fest.

Schritt 11

Steppe die obere Kante des vorderen und hinteren Bundes knappkantig ab.

Schritt 12

Ziehe das Gummiband durch den Tunnel, den Du gerade genäht hast. Ziehe es auf der anderen Seite 2cm in Richtung vorderen Bund und nähe es in der Seitennaht fest.

Schritt 13

Probiere den Rock an und ermittle die richtige Länge des Gummibandes. Wenn Du die richtige Länge gefunden hast, lasse wiederum das Gummiband in Richtung vorderer Bund 2cm überstehen und nähe es in der Naht fest. Dann schneidest Du beide Enden des Gummibandes bis auf 0,5cm zurück.

Schritt 14

Hefte den vorderen Bund und nähe ihn einmal rundherum fest.

Fertig ist Dein Pariser Rock!

Ich freue mich sehr, wenn Ihr Lust habt, den Rock mit uns zusammen zu nähen. Wir zeigen unsere Versionen am letzten Donnerstag im April.